Der Märkische Kreis hat sich 2013 mit seiner Beteiligung an der kommunalen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) gemeinsam mit seinen südwestfälischen Nachbarkreisen des Themas Breitbandausbau angenommen. Um Versorgungslücken zu schließen, wurden vom Märkischen Kreis bislang vier Förderverfahren eingeleitet, wovon zwei bereits abgeschlossen sind.
Die interaktive Kartendarstellung im Geodatenportal zeigt alle Ausbaugebiete an.
Der Märkische Kreis hat sich 2013 mit seiner Beteiligung an der kommunalen Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) gemeinsam mit seinen südwestfälischen Nachbarkreisen des Themas Breitbandausbau angenommen. 2017 wurde die Stelle eines Breitbandkoordinators eingerichtet. 2022 kam eine Stelle zur Mobilfunkkoordination hinzu. Seit 2026 sind diese beiden geförderten Stellen in der Funktion des Koordinators für digitale Infrastruktur zusammengefasst.
Zu den Aufgaben gehört es unter anderem, die Akteure zu vernetzen, Fragen und Problemstellungen zur Breitband- und Mobilfunkversorgung aufzunehmen, zu analysieren und entsprechende Lösungsvorschläge zu generieren. Ebenso kümmert sich die Stelle im die Ansiedelung von Rechenzentren. Darüber hinaus übernimmt der Koordinator Querschnittsaufgaben für den Kreis und die kreisangehörigen Kommunen, um sowohl den Breitband- als auch den Mobilfunkausbau auf Kreisebene voranzubringen. Ziel sind eine flächendeckende Versorgung mit dem 5G-Mobilfunknetz sowie ein Gigabitanschluss (1.000 Mbit/s) für jede Adresse.
Die Stelle des Koordinators Digitale Infrastruktur wird gefördert durch die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Kreise und kreisfreie Städte zur Stärkung des kommunalen Kompetenzaufbaus durch Koordinatorinnen und Koordinatoren für digitale Infrastruktur für den flächendeckenden Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen“ (Richtlinie Digitale Infrastruktur-Koordination)“ (vom 29. August 2024).