Sechs Auszubildende haben ihre dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter erfolgreich abgeschlossen und verstärken ab sofort den Rettungsdienst des Märkischen Kreises.
Notfallsanitäter helfen nicht nur jeden Tag Menschen, sondern retten auch Leben. Für diesen verantwortungsvollen Beruf haben sich sechs Auszubildende entschieden. Ihre 36-monatige Ausbildung zum Notfallsanitäter beim Rettungsdienst des Märkischen Kreises haben sie mit den Abschlussprüfungen an der Schule für Gesundheitsberufe Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) in Gummersbach erfolgreich beendet.
Der Weg zum Notfallsanitäter ist anspruchsvoll und erfordert neben fundiertem medizinischem Fachwissen auch physische und psychische Belastbarkeit. In den schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen mussten die Auszubildenden ihr Wissen und ihre Handlungskompetenz unter Beweis stellen.
Höchstleistung über drei Jahre
Uwe Krischer (Leiter Regiebetrieb Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz), Stefan Egger (Fachdienstleiter Rettungsdienst Verwaltung) und Andrea Crico (zuständig für Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst) gratulierten den neuen Fachkräften. Auch Selattin Alptekin, Ausbildungskoordinator Rettungsdienst beim Märkischen Kreis, beglückwünschte die sechs neuen Notfallsanitäter: „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung als Notfallsanitäter. Drei Jahre Ausbildung, zahlreiche theoretische und praktische Unterrichtseinheiten sowie Einsätze liegen hinter euch. Dabei habt ihr gezeigt, dass ihr auch in anspruchsvollen Situationen verantwortungsvoll und sicher handeln könnt. Wir freuen uns sehr, dass ihr unser Team im Rettungsdienst des Märkischen Kreises künftig unterstützt.“
Verstärkung für die Rettungswachen
Die sechs neuen Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen werden ab sofort die Rettungswachen des Märkischen Kreises verstärken und dort ihre wertvollen Fähigkeiten einbringen: Maximilian Bohlmann, Enes Demirel, Leon Crico, Fabian Heß, Johanna Hoffmann und Sebastian Pinter. Sie werden an folgenden Rettungswachen eingesetzt: Werdohl, Halver, Altena und Meinerzhagen.
Während ihrer dreijährigen Ausbildung absolvierten die neuen Notfallsanitäter verschiedene Ausbildungsabschnitte. Dazu gehörten theoretische Unterrichtseinheiten an der Rettungsdienstschule AGewiS in Gummersbach ebenso wie praktische Einsätze auf den Rettungswachen und in verschiedenen Bereichen des Krankenhauses. Ergänzt wurde die Ausbildung durch weitere Inhalte, beispielsweise im Bereich Psychologie und psychosozialer Kompetenzen.
Das umfangreiche Ausbildungssystem bereitet die angehenden Notfallsanitäter auf die vielfältigen Anforderungen im Rettungsdienst vor. Sie lernen, Einsatzlagen schnell einzuschätzen, geeignete Maßnahmen einzuleiten, Patienten fachgerecht zu versorgen und auch in schwierigen Situationen sicher und eigenständig zu handeln. Gleichzeitig spielt die Zusammenarbeit im Team eine wichtige Rolle. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss verfügen die sechs neuen Fachkräfte nun über die notwendigen Kompetenzen, um diese Verantwortung im Einsatz zu übernehmen.
Hintergrund: Der Märkische Kreis ist Träger des Rettungsdienstes für das gesamte Kreisgebiet und gleichzeitig Träger von sechs Rettungswachen (Altena, Balve, Halver, Meinerzhagen, Zentralstandort Rosmart und Werdohl) sowie zwei Rettungsaußenstellen (Herscheid, Kierspe).