Klimaschutz & Klimaanpassung

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Der Märkische Kreis setzt sich aktiv für den Klimaschutz und die Anpassung an den Folgen des Klimawandels ein. 

Wir koordinieren Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, bringen wichtige Akteure zusammen oder unterstützen Unternehmen durch Initiativen wie zum Beispiel ÖKOPROFIT, aber auch Bürgerinnen und Bürger auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. 

Wir möchten unsere Region zukunftsfähig entwickeln – und Sie können dabei mitwirken.

Klimaschutzmaßnahmen

Entwicklung und Umsetzung innovativer und nachhaltiger Ideen und Lösungen für die Region

Der Klimaschutz ist seit 2008 ein wichtiger Handlungsschwerpunkt der Kreisverwaltung. Neben baulichen und technischen Maßnahmen in Kreisgebäuden und Schulen gehören auch kreisweite Aktivitäten und Initiativen zu den Feldern des Kreises. 

Dazu zählen alle Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken. Hierzu gehören beispielsweise die Einsparung von Treibhausgasemissionen oder der Ausbau und die Nutzung von erneuerbaren Energien. 

ÖKOPROFIT:
Unterstützung von Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Solardachkataster:
Im Solarkataster NRW können Sie eine Photovoltaikanlage auf einer Dach- oder Freifläche bzw. eine Solarthermieanlage auf einer Dachfläche planen. 

 

Klimaanpassung

Entwicklung und Umsetzung innovativer und nachhaltiger Ideen und Lösungen für die Region.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch im Märkischen Kreis spürbarer und sichtbarer geworden. Neben zunehmenden Extremereignissen wie Starkregen, Hagel, Sturm oder Waldbränden finden schleichende Veränderungsprozesse im Jahreswasserhaushalt und bei den Jahresdurchschnittstemperaturen statt. 

Dies hat direkte Auswirkungen bspw. auf die Land- und Forstwirtschaft, Ökosysteme. Auch im Gesundheitswesen und Bevölkerungsschutz müssen Handlungskonzepte zu Hitzeereignissen entwickelt werden. 

Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung haben das Ziel, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen oder zu vermeiden. 

Schwerpunkte der Klimafolgenanpassung

Klimafolgenanpassungskonzept MK – Schwerpunkt Wasser:
Das Klimafolgenanpassungskonzept mit dem Schwerpunkt Wasser dient dazu, die Vorsorge vor Überflutungen aus Starkregen und Hochwasser im Märkischen Kreis zu verbessern.

Starkregenvorsorge:
Maßnahmen und Strategien zum Schutz vor den Folgen von Extremwetterereignissen

Klimatüte

Die Klimatüte besteht aus einer Wildblumenmischung als Beitrag zum Klimaschutz und Förderung der biologischen Vielfalt im Märkischen Kreis

Helfen Sie dem Klima im MK: Unterstützen Sie Ihr eigenes Mikroklima im Garten, vor der Haustür oder auf dem Balkon!  Mit der Wildblumenmischung in der Klimatüte bieten Sie nicht nur Wildbienen und Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Blühflächen sind auch natürliche CO₂-Speicher, sie tragen zur Verbesserung der Luft­qualität bei, leisten durch Verdunstung und Kühlung einen Beitrag zur Klimaregulation und schützen den Boden. Stärken Sie mit dieser Wildblumenmischung im Kleinen Ihr eigenes Klima zu Hause und tragen somit zum Klimaschutz im MK bei! 

Tipps zur Ansaat: Aussaat zwischen März bis Mai und August bis September. Auf feinkrümmeligen Boden streuen, andrücken und wässern. Für Beete oder Pflanzgefä­ße. Der Inhalt reicht für 1 m² Fläche.

Hinweise zur Samenmischung: Das Saatgut in der Klimatüte wurde extra auf den Märkischen Kreis abgestimmt. Die Saatgutmischung besteht aus 43 verschiedenen Wildblumen mit regionaler Herkunft, sogenanntes Regiosaatgut. Das dient dem Schutz der natürlichen Artenvielfalt und der lokalen Ökosysteme, weil gebietsheimisches Saatgut genetisch an die lokale Insektenvielfalt und an die Klima- und Bodenbedingungen angepasst sind. Nach § 40 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) ist es in der freien Natur nämlich grundsätzlich verboten, nicht gebietsheimische Arten auszubringen. Dieses Gesetz soll die Flora und Fauna schützen und eine Vermischung mit standortfremden Arten verhindern.

Klimaschutzbeauftragte

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