„KIM“: Lenkungsgruppe unterstützt beim Abbau von Integrationshürden

Die Lenkungsgruppe des Kommunalen Integrationsmanagements ist für die strategische Ausrichtung verantwortlich. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Die Lenkungsgruppe des Kommunalen Integrationsmanagements ist für die strategische Ausrichtung verantwortlich. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 10.06.2022
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Das Kommunale Integrationsmanagement, kurz: „KIM“, ist ein Landesförderprogramm, das zukünftig einreisenden und neuzugewanderten Menschen einen schnellen Zugang zu den regionalen Integrationsleistungen und -Angeboten ermöglichen soll. Das Land stellt personelle Ressourcen in drei Bausteinen bereit: Koordinierung, Case Management und in der Ausländer- und Einbürgerungsbehörde.


In Kooperation mit den Kommunen hat der Märkische Kreis unmittelbar nach der Verkündung des Programms im Frühjahr 2021 mit der Umsetzung begonnen. Gemäß den Vorgaben des Landes wird der Umsetzungsprozess des „KIM“ nun auch von einer Lenkungsgruppe unterstützt. Sie wird den Gesamtprozess begleiten und aktiv mitwirken, Integrationshürden abzubauen. Die Lenkungsgruppe entscheidet unter anderem über die Einrichtung und Besetzung von thematischen Arbeitsgruppen und bereitet politische Entscheidungsprozesse vor. Ziel: einen noch schnelleren Zugang zu Integrationsleistungen- und Angeboten für neuzugewanderte Menschen zu ermöglichen. Das Gremium tagt künftig mehrmals im Jahr.


Die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises „KIM“ fand in dieser Woche im Kreishaus Lüdenscheid statt. Dem Gremium gehören entscheidungsbefugte Vertreterinnen und Vertreter der Fachbereiche Öffentliche Ordnung sowie Jugend und Bildung des Märkischen Kreises, der Stadt Iserlohn, der Stadt Lüdenscheid, der freien Wohlfahrtspflege, der Bundesagentur für Arbeit, des Jobcenters Märkischer Kreis, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie aus dem Bereich der Migrantenselbstorganisationen / des Ehrenamtes an. Den Vorsitz hat Iris Beckmann-Klatt (Fachbereichsleiterin Jugend und Bildung) inne.


Förderprogramm auf Dauer angelegt


Savaş Beltir vom Ministerium für Kinder, Familie und Flüchtlinge des Landes Nordrhein-Westfalen stellte das auf Dauer angelegte Förderprogramm aus ministerialer Perspektive vor. Anschließend erläuterte Michael Czech als Leiter des Kommunalen Integrationszentrums gemeinsam mit den Koordinatoren Sarah Schlippe und Jan Kortz den aktuellen Sachstand im Märkischen Kreis. Einstimmig wurde eine gemeinsame Geschäftsordnung auf den Weg gebracht.


Ausführliche Informationen zum Kommunalen Integrationsmanagement und den Bausteinen gibt es auf der Internetseite des Märkischen Kreises: https://t1p.de/i8sdr


 

Zuletzt aktualisiert am: 10.06.2022