Dritter Film über preußische Wurzeln im Märkischen Sauerland

Kaiser Wilhelm II. ab 14. Januar im Mittelpunkt der Edutainment-Serie

Der dritte Film der Edutainment-Serie stellt Kaiser Wilhelm II. in den Mittelpunkt. Er beantwortet die Frage, welche Verbindung zwischen Kaiser Wilhelm II. und dem Märkischen Sauerland besteht. Ab dem 14. Januar gibt es den Trailer zu sehen, ab dem 21. Januar den Film in kompletter Länge. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis
Der dritte Film der Edutainment-Serie stellt Kaiser Wilhelm II. in den Mittelpunkt. Er beantwortet die Frage, welche Verbindung zwischen Kaiser Wilhelm II. und dem Märkischen Sauerland besteht. Ab dem 14. Januar gibt es den Trailer zu sehen, ab dem 21. Januar den Film in kompletter Länge. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 13.01.2022
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Unterhaltung und Wissensvermittlung können zusammengehören. Wie das gelingt, zeigt der Märkische Kreis mit seinen Edutainment-Filmen über preußische Wurzeln im Märkischen Sauerland. Der dritte Film stellt Kaiser Wilhelm II. in den Fokus. Der zehnminütige Film beantwortet die Frage: Welche Verbindung besteht zwischen dem König von Preußen und letzten deutschen Kaiser und dem Märkischen Sauerland? Spannende historischen Fakten werden bei diesem sogenannten Biopic – einer filmischen Biographie, die in fiktionalisierter Form das Leben einer geschichtlich belegbaren Figur erzählt – durch die Hintertür mitgeliefert.


Der Film startet mit einem politisch-historischen Ereignis: Am 9. November 1918 verkündet der Reichskanzler die Abdankung des Kaisers. Gleichzeitig wird die Republik ausgerufen. Der Aufenthalt von Wilhelm II. in Belgien ist nicht mehr sicher. Deshalb entscheidet er sich mit seinem Hofzug in die Niederlande zu reisen, um Königin Wilhelmina um Asyl zu bitten. Der Film zeigt den in Gedanken versunkenen Wilhelm während dieser Reise. Er erinnert sich an die ihm immer treu ergebenen Sauerländer in der Grafschaft Mark – filmisch dargestellt durch das Stilmittel der Rückblende. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist Wilhelm II. die Feier zur 300-jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Mark zu Preußen auf der Hohensyburg. Auch der Wiederaufbau der Burg Altena und der damalige Landrat Fritz Thomée kreisen in seinen Gedanken: „Er hatte eine ganz klare Vorstellung davon, wie er Burg Altena als mittelalterliche Feste wieder zu Glanz verhelfen wollte“. Schließlich hat die Entscheidung des Kaisers dafür gesorgt, dass Burg Altena, der Stammsitz der mütterlichen Linie, in der jetzigen Form wiederaufgebaut wurde.


Auch Freunde von historischen Dampfloks kommen bei dem Film auf ihre Kosten. Die mit Wasserdampf betriebenen Lokomotiven sind eine wichtige Kulisse der erzählten Geschichte. Die Dreharbeiten fanden am Bahnhof der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid-Hüinghausen statt. Umgesetzt wurde der Film von Rainer Gundlach, der Wilhelm II. in einer Mischung aus majestätischem Stolz und Verbitterung über das ihm vermeintlich widerfahrende Unrecht verkörpert. Susanne Padberg-Rohlof hat das Drehbuch verfasst. Für Kamera, Licht und Ton war Ingo Starink (MEDIA4WEB) verantwortlich. Bernadette Lange von den Museen des Märkischen Kreises hat die Produktionsleitung übernommen.


Interessierte finden den Filmtrailer ab dem 14. Januar auf der Facebook-Seite des Märkischen Kreises. Der Film in kompletter Länge ist ab Freitag, dem 21. Januar, auf dem YouTube-Kanal Märkischer Kreis zu sehen.


Weitere Filme aus der Edutainment-Serie über preußische Wurzeln im Märkischen Sauerland:


Zentrale Kulisse der Dreharbeiten: der Bahnhof der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid-Hüinghausen. Die historischen Dampfloks rahmen die filmische Biographie. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis
Zentrale Kulisse der Dreharbeiten: der Bahnhof der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid-Hüinghausen. Die historischen Dampfloks rahmen die filmische Biographie. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 11.03.2022