Märkischer Kreis setzt zweiten Impfbus ein

Über die Impfbusse hinaus wird an weiteren, niederschwelligen Angeboten für Auffrischungsimpfungen gearbeitet

Die Impfzahlen im Märkischen Kreis nehmen zu. Vor allem Auffrischungsimpfungen sind gefragt. Der Märkische Kreis setzt daher einen zweiten Impfbus ein. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Die Impfzahlen im Märkischen Kreis nehmen zu. Vor allem Auffrischungsimpfungen sind gefragt. Der Märkische Kreis setzt daher einen zweiten Impfbus ein. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 19.11.2021
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Der Impfbus des Märkischen Kreises – von der MVG zur Verfügung gestellt – ist seit seinem ersten Einsatz Mitte Juli eine Erfolgsgeschichte. Er ist bereits durch fast alle Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis gerollt und hat knapp 9.900 Menschen eine spontane Schutzimpfung gegen das Coronavirus ermöglicht – ohne Voranmeldung, ohne Termin, spontan und unkompliziert. Das mobile Angebot wird städteübergreifend sehr gut angenommen. Die Nachfrage hat zuletzt noch einmal deutlich zugenommen, denn neben den Erst- und Zweitimpfungen, die selbstverständlich weiterhin möglich und gewünscht sind, kommen immer mehr Auffrischungsimpfungen dazu. Von 201 Impfungen in Werdohl wurde 101 Mal „geboostert“. In Lüdenscheid (303 Impfungen) ließen sich 161 Menschen den Impfschutz auffrischen, in Schalksmühle (248 Impfungen) waren es 134 und in Altena (gesamt: 268) 128 Personen.


Mehr Menschen erreichen


Um noch mehr Menschen zu erreichen, wird der Märkische Kreis einen zweiten Impfbus einsetzen. Über die Termine ab Ende November wird rechtzeitig informiert. Darüber hinaus verfolgt der Märkische Kreis den Ansatz für ein breites und niederschwelliges Angebot für Auffrischungsimpfungen. An der Umsetzung wird gemeinsam mit der KVWL und der niedergelassenen Ärzteschaft, mit den Kommunen und Hilfsorganisationen gearbeitet.


„Es ist großartig, dass wir mit der MVG ein zusätzliches spontanes Impfangebot organisieren und ermöglichen. Niederschwellige Impfangebote bleiben für uns ein wichtiger Schlüssel. Wir müssen mit dem Impfstoff dorthin, wo die Menschen sind. Impfen ist und bleibt das wichtigste Mittel zur Pandemie-Bekämpfung“, sagt Landrat Marco Voge. Auch bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft ist die Vorfreude groß: „Der MVG ist es wichtig, den Märkischen Kreis bei seiner Impfkampagne zu unterstützen. Mit der Bereitstellung eines zweiten Impfbusses trägt die MVG dazu bei, mehr Menschen im Kreis zu erreichen und schneller vor dem Corona-Virus zu schützen“, sagt MVG-Geschäftsführer Stefan Janning.


Noch eine Woche ein Impfbus


In der kommenden Woche (KW 47) wird noch Impfbus Nummer 1 durch den Märkischen Kreis rollen. Nach wie vor sind die Impfungen ohne Voranmeldung und ohne Termin möglich. Die Stationen im Überblick:


 Kierspe:

Dienstag, 23. November, 13 bis 16 Uhr, Fachmarktzentrum am Wildenkuhlen

 Hemer:

Mittwoch, 24. November, 10 bis 13 Uhr, Wochenmarkt (Hademareplatz)

 Iserlohn:
Donnerstag, 25. November, 10 bis 13 Uhr, Bahnhofsvorplatz

 Plettenberg:

Freitag, 26. November, 9 bis 13 Uhr, Wochenmarkt (Im Wieden)


Informationen zum Impfbus:

 Welcher Impfstoff steht zur Verfügung?

Im Impfbus steht ausreichend Impfstoff von Biontech sowie der Impfstoff „Janssen“ von Johnson & Johnson (Einmalimpfung / ab 18 Jahre) zur Verfügung. Die Menschen haben vor Ort die Wahl, welchen Impfstoff sie bevorzugen.

 Was ist mitzubringen?

Mitzubringen ist ein Ausweisdokument, im Idealfall der Personalausweis, und – sofern vorhanden – der Impfausweis. Das fleißige Team bittet Impfwillige vor Ort darum, die Unterlagen der Erst- und Zweitimpfung mitzubringen.

 Was ist für die Auffrischungsimpfung zu berücksichtigen?

Eine Auffrischungsimpfung im Impfbus kann frühestens sechs Monate (!) nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen. Der Märkische Kreis bittet um Verständnis, dass Personen, bei denen die Zweitimpfung weniger als sechs Monate zurückliegt, am Impfbus abgewiesen werden müssen. Der Kreis richtet sich nach der Erlasslage des Landes NRW, Auffrischungsimpfungen anzubieten, die Personen „nach Ablauf von sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie wünschen“.

Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2021