Wurzeln schlagen für die Partnerschaft

Neu an der Luisenhütte Balve-Wocklum: ein Williams-Christ Birnbaum. Er steht symbolisch für die Kreispartnerschaften. Gepflanzt wurde er von (von links) Landrat Marco Voge und den Partnerschaftsbeauftragten Isabelle Schöneborn und Holger Schroer. Foto: Hannah Heyn/Märkischer Kreis
Neu an der Luisenhütte Balve-Wocklum: ein Williams-Christ Birnbaum. Er steht symbolisch für die Kreispartnerschaften. Gepflanzt wurde er von (von links) Landrat Marco Voge und den Partnerschaftsbeauftragten Isabelle Schöneborn und Holger Schroer. Foto: Hannah Heyn/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 18.11.2021
|

Wer an der Luisenhütte Balve-Wocklum unterwegs ist, kann einen Williams-Christ Birnbaum entdecken. Zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft des Märkischen Kreises und des polnischen Kreises Ratibor hat Landrat Marco Voge den Baum am Mittwoch gepflanzt. „Ein Stück Elbe-Elster findet seinen Platz im Märkischen Kreis. Es freut mich, dass das tolle Geschenk unseres Partnerkreises in Balve einen würdigen Platz gefunden hat. Dieser Baum wird Wurzeln schlagen und auf viele Jahre ein Symbol für die Partnerschaft unserer beiden Kreise sein. Wie der Birnbaum soll auch die Partnerschaft nach Brandenburg weiter wachsen und gedeihen.“


Der Williams-Christ Birnbaum ist ein Geschenk vom Partnerkreis Elbe-Elster an den Märkischen Kreis. Bei der Jubiläumsfeier in Polen im Oktober wurde von Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat Elbe-Elster, vorübergehend ein Bild der Pflanze überreicht. Zur Eröffnung der Ausstellung „Vorhang auf! Marionetten“ Ende Oktober brachte die Delegation aus Elbe-Elster den echten Baum mit.


Fünf gute Wünsche begleiten das symbolreiche Geschenk: „Möge euer Baum viele Äste haben. Möge eure Partnerschaft viele Wurzeln schlagen. Möge eure Partnerschaft alt wie ein Baum werden. Möge eure Partnerschaft immer so grün wie die Blätter des Baums sein. Möge eure Partnerschaft immer Früchte tragen.“ Auch im polnischen Partnerkreis Ratibor steht ein Zwillingsbaum.


Thematisch passt der Baum zur Luisenhütte Balve-Wocklum. „Grund ist die Geschichte des Industriedenkmals. Nach der Stilllegung 1864/65 lebte und arbeitete in den 1920er Jahren eine Familie in den umliegenden Gebäuden. Zur eigenen Versorgung pflanzten sie im Umfeld der Luisenhütte Pflaumen- und Birnbäume“, berichtet Alexandra Weber vom Gebäude-Management des Märkischen Kreis. Inzwischen mussten die Bäume der Familie für die bauliche Sanierung der Luisenhütte weichen. Weber: „Als Erinnerung an diese Zeit steht der Birnbaum des Partnerkreises Elbe-Elster in der Umgebung der Luisenhütte, jedoch mit so viel Abstand, dass die Wurzeln dem historischen Gebäude nicht schaden können.“


Begleitet wurde die Pflanzaktion von Isabelle Schöneborn und Holger Schroer, Partnerschaftsbeauftrage des Märkischen Kreises. „Das ist ein besonderes Geschenk. Mit jedem Jahr wächst der Baum und damit auch unsere Partnerschaft zu beiden Kreisen. Ein Zeichen für unsere Zusammenarbeit und Verbindung.“

Zuletzt aktualisiert am: 18.11.2021