„Wire on Fire“ heizt Altena ein

HonigMut spielte sich in die Herzen ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis
HonigMut spielte sich in die Herzen ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 17.08.2021
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Am Wochenende (13. und 14. August) fanden die letzten beiden Veranstaltungen der „Wire on Fire“-Reihe des Märkischen Kreises statt. Nachdem der Naturwissenschaftler Eric Siemes am ersten Tag der Veranstaltungsreihe am 7. August in seiner Physikshow seine Tesla-Spulen zum Singen brachte, erfüllten am Freitag die Stimmen des Singer/Songwriter-Duos „HonigMut“ den Innenhof des Deutschen Drahtmuseums.

Die beiden Musiker Melina und Nando, die gemeinsam das Deutsch-Pop Duo darstellen, verzauberten die Besucherinnen und Besucher mit ihren gefühlvollen eigenen Songs, sowie mit Cover Songs von bekannten Pop-Titeln. Zwischen Künstlern und Zuhörern entwickelte sich eine offene und humorvolle Kommunikation. Viele Fans klatschten und sangen mit. Nach einer lautstark gewünschten Zugabe endete der Auftritt von Nando und Melina mit lautem Beifall.

Am Samstag, dem 14.08.2021, zogen die jungen Musikerinnen und Musiker des MJO (Märkisches Jugendsinfonieorchester) dann die Besucher auf dem Hof vor dem Deutschen Drahtmuseum in ihren Bann. Gespielt wurden zunächst ausgewählte Stücke in D-Dur von Mozart und Francois-Joseph Gossec. Dirigent Thomas Grote erläuterte dem Publikum, wie bemerkenswert es sei, dass die Werke die gleiche Ton-Lage und das gleiche Tempo haben und dennoch so unterschiedlich klingen. Dies untermalte er, indem er die Musikerinnen und Musiker die beiden Kompositionen im direkten Vergleich spielen ließ. Als nächstes Stück präsentierten die Orchester-Mitglieder Teile von Frederick Loewes „My Fair Lady“. Grote skizzierte zwischen den Passagen die Geschichte des bekannten Musicals und gab dem Publikum somit den Kontext zu der musikalischen Darbietung. Unter standing ovation kam die Vorstellung des MJO unter dem Dirigat von Thomas Grote zu einem Ende.

Insgesamt zieht der Fachdienst Kultur und Tourismus eine äußerst positive Bilanz zur „Wire on Fire“-Reihe am Drahtmuseum. Die Veranstaltungen waren ausverkauft und das Wetter spielte ebenso mit, wie die engagierten Künstler, die sich in der Corona-Zeit über die Möglichkeit für Live-Auftritte freuten. Viele der Gäste nutzten das Angebot, ihr eigenes Picknick im schönen Innenhof des Drahtmuseums bei den Shows zu genießen.

An beiden Abenden rundeten die „Firelovers“ vom Verein „Clowns and Company“ aus Lüdenscheid das Programm wieder mit ihrer Feuershow ab. Das Publikum konnte gar nicht genug von der feurigen Performance bekommen und begleiteten jedes Kunststück mit begeistertem Beifall. Die Artisten beeindruckten mit spektakulären Jonglagen, brennenden Hula-Hoop-Reifen, feurigen Pyro-Effekten und sogar Flammenwerfern.

Thomas Grote dirigierte das Märkische Jugendsinfonieorchester (MJO). Foto: Martina Handke/Märkischer Kreis
Thomas Grote dirigierte das Märkische Jugendsinfonieorchester (MJO). Foto: Martina Handke/Märkischer Kreis
Die Firelovers von Clowns&Company begeisterten das Publikum mit ihrer Feuershow. Foto: Martina Handke/Märkischer Kreis
Die Firelovers von Clowns&Company begeisterten das Publikum mit ihrer Feuershow. Foto: Martina Handke/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 18.08.2021