Kreis nimmt beim „Stadtradeln 2021“ teil

Pressemeldung vom 19.03.2021

Der Märkische Kreis nimmt 2021 an dem Projekt Stadtradeln teil. Der Kreisausschuss sprach sich im Lüdenscheider Kreishaus auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen einstimmig für die Teilnahme an der diesjährigen Aktion aus und stellt Haushaltsmittel in Höhe von 3.300 Euro im Haushalt bereit. Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, bei der es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Die Herausforderung ist, kreisweit so viele Kilometer wie möglich zu erradeln. Dafür können auf digitaler Basis Teams gebildet werden. Gezählt wird jeder Kilometer aber individuell. So steht dem Wettbewerb auch unter Coronabedingungen nichts im Wege. Für die Challenge spricht neben positiven Effekten für Gesundheit und Klimaschutz auch die Möglichkeit wertvolle Informationen über die Infrastruktur des Radnetzes zu erhalten, so die Kreisverwaltung. Über die Bürgerbeteiligungsplattform RADar! können die Radelnden ihrer Stadt-oder Gemeindeverwaltung Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung direkt in einem digitalen Stadtplan melden. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper ist sich sicher: „Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.“
Im letzten Jahr haben sich im Märkischen Kreis bereits die Städte Iserlohn, Menden und Werdohl an der Kampagne beteiligt. Durch die Teilnahme des Märkischen Kreises können sich die kreisangehörigen Städte und Gemeinden dieses Jahr zu vergünstigten Konditionen anmelden. In der Regel orientiert sich die Gebühr an der Einwohnerzahl. Mit einer Kreislizenz zahlen die Kommunen nur 250 Euro, Mitglieder im Klima Bündnis (Menden, Iserlohn, Hemer und Lüdenscheid) zahlen nur 190 Euro, teilt die Kreisverwaltung mit.
Ab diesem Jahr profitieren erstmalig auch die Mitgliedskommunen des Zukunftsnetz Mobilität NRW von einer anteiligen Übernahme der Teilnahmegebühren. Das Verkehrsministerium NRW fördert die Teilnahme am Stadtradeln mit 80 Prozent der anfallenden Gebühren. Dieses Angebot gilt bis zur Ausschöpfung des Fördertopfes von insgesamt 133.500 Euro.
Bereits im Januar hatte die Kreisverwaltung die Bereitschaft der Kommunen abgefragt, an der Aktion teilzunehmen. Bisher liegen acht Zusagen vor, zwei Antworten stehen noch aus. Jede Kommune erhält einen eigenen Bereich auf der Stadtradeln-Seite und kümmert sich eigenständig um die Abwicklung und Koordination vor Ort.

Zuletzt aktualisiert am: 19.03.2021