3.559 Kita-Plätze geplant

Jugendhilfeausschuss tagt im Berufskolleg

Die Verwaltung legte dem Jugendhilfeausschuss die Kindergartenbedarfsplanung für 2021/2022 vor. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Die Verwaltung legte dem Jugendhilfeausschuss die Kindergartenbedarfsplanung für 2021/2022 vor. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 04.03.2021
| 3.559 Kita-Plätze insgesamt, davon 2.896 für die Ü3-Betreuung und 663 für unter Dreijährige. Dazu 620 Plätze für die U3-Betreuung in der Kindertagespflege: So sieht die Kindergartenbedarfsplanung des Märkischen Kreises aus. Die Bedarfe wurden im November vergangenen Jahres bei den sogenannten „Runden Tischen“ mit den Leitungen der Kindergarteneinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes angemeldet. Der Zuständigkeitsbereich umfasst die kleineren kreisangehörigen Städte und Gemeinden ohne eigenes Jugendamt. Das sind Balve, Halver, Herscheid, Meinerzhagen, Kierspe, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade und Schalksmühle.

Mit den 663 U3-Plätzen sowie den 320 U3-Plätzen im Bereich der Kindertagespflege erreicht der Kreis eine Versorgungsquote für unter Dreijährige von 32,7 Prozent. Die Ausschussmitglieder erfuhren auch, dass insgesamt 96 Personen in der Kindertagespflege eingesetzt werden. Wie die Verwaltung ergänzend mitteilte, können sich bis Ende der Meldefrist an das Landesjugendamt am 15. März noch geringfügige Änderungen ergeben.

In der dem Ausschuss vorgelegten Kindergartenbedarfsplanung liegt die Versorgungsquote in Balve bei 33,9 Prozent, in Halver bei 32,3 Prozent, in Herscheid bei 38 Prozent, in Kierspe bei 26,9 Prozent, in Meinerzhagen bei 27,4 Prozent, in Nachrodt-Wiblingwerde bei 42,8 Prozent, in Neuenrade bei 36,7 Prozent und in Schalksmühle bei 41,2 Prozent.

Einstimmig billigten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses auch die Planungen des Kreises für den Etat 2021, soweit der Ausschuss zuständig ist. Es handelt sich dabei um rund 34 Millionen Euro. Ebenso einhellig folgten die Jugendpolitiker dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Eltern die Beiträge für die Kinderbetreuung für den Monat Januar zu erlassen. Das gilt auch für den Fall, dass die Notbetreuung in Anspruch genommen werden musste. Für weitere Zeiträume werden die Elternbeiträge analog zur Beschlussfassung der Landesregierung ebenfalls ausgesetzt.

Zuletzt aktualisiert am: 05.03.2021