Fast 200 Millionen Euro für soziale Leistungen

Der Haushaltsplanentwurf 2021 hat die Mitglieder im Ausschuss für Gesundheit und Soziales in deren jüngsten Sitzung beschäftigt. Foto: Hendrik Klein / Märkischer Kreis
Der Haushaltsplanentwurf 2021 hat die Mitglieder im Ausschuss für Gesundheit und Soziales in deren jüngsten Sitzung beschäftigt. Foto: Hendrik Klein / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 19.02.2021
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Der Haushaltsplanentwurf 2021 hat die Mitglieder im Ausschuss für Gesundheit und Soziales in deren jüngsten Sitzung beschäftigt. Für soziale Leistungen sind in diesem Jahr insgesamt 198 Millionen Euro, für Gesundheitsdienste darüber hinaus 6,5 Millionen Euro im Haushalt vorgesehen.


Einigkeit herrschte bei einem gemeinsamen Antrag der Schwangerschaftsberatungsstellen. Für einen Verhütungsmittelfonds gibt es seit 2016 jährlich 3.000 Euro Zuschuss vom Kreis. Gut investiertes Geld, wie Diplom-Sozialarbeiterin Jutta Hohage von der pro familia-Beratungsstelle Iserlohn im Lüdenscheider Kreishaus verdeutlichte. „Es gibt immer mehr Frauen, die nicht genügend Geld für sichere Verhütungsmittel haben.“


Ziel ist, mit dem Fonds Frauen und Familien in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Einen Teil der Kosten für Langzeitverhütungsmittel tragen die Frauen und Familien selbst – darüber hinaus werden sie von den jeweiligen Schwangerschaftsberatungsstellen bezuschusst. Die Rechnungen erhalten die Beratungsstellen oftmals direkt von den zuständigen Ärzten.


Weil der Bedarf steigt, haben die Schwangerschaftsberatungsstellen beantragt, dass der Kreis den jährlichen Betrag für den Verhütungsmittelfonds von 3.000 auf 5.000 Euro erhöht. Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig dafür. Endgültig entscheidet der Kreistag in seiner Sitzung am 18. März.

Zuletzt aktualisiert am: 19.02.2021