Kreisschulen starten mit Präsenzunterricht

Schulausschuss tagt im Berufskolleg Iserlohn

Ab Montag geht es wieder in die Schule, der Präsenzunterricht startet. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Ab Montag geht es wieder in die Schule, der Präsenzunterricht startet. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 17.02.2021
| Es war die erste Zusammenkunft der Schulpolitiker aus dem Kreis in der neuen Wahlperiode. Deshalb hatte sich auch Landrat Marco Voge zu den Teilnehmern gesellt. Die Sitzung fand unter Coronabedingungen im Berufskolleg des Kreises an der Hansaallee in Iserlohn statt.

Dort gab auch Lob für die Verwaltung. „Der Kreis war einer der ersten Schulträger dieser Größenordnung, der die Schulen mit digitalen Endgeräten ausgestattet hat“, dankte Ursula Wortmann-Mielke, Leiterin des Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, auch im Namen ihrer Schulleiterkolleginnen und –kollegen. 1.500 Endgeräte für Schülerinnen und Schüler sowie nochmals 850 für Lehrerinnen und Lehrer hatte der Kreis aufgrund der erhaltenen Fördermittel zur Verfügung stellen können.

Alle Geräte seien eingerichtet und zugeteilt. Jede Schule verfüge zudem über eine Lernplattform und alle Endgeräte über die erforderliche Software. Probleme gebe es mancherorts mit den Arbeitsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler im privaten Umfeld, so Wortmann-Mielke. Aktuell seien noch alle Schulen im Distanzunterricht. Ab Montag werde in verschiedenen Gruppen schrittweise zum Präsenzunterricht zurückgekehrt.

Bei den Förderschulen in Trägerschaft des Kreises sind die Probleme in diesen Coronazeiten etwas vielschichtiger, wie Anna Christoforidis, Leiterin der Mosaik-Schule, im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen aus den Förderschulen berichtete. „Wir hatten durchschnittlich 10 bis 16 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung. Bei der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn- Sümmern waren es sogar bis zu 35 Prozent.“ Die Eltern ihrer Schützlinge brauchen manchmal selbst noch Unterstützung bei der Einrichtung der digitalen Endgeräte. Vereinzelt wünsche man sich in den Schulen auch eine bessere WLAN-Abeckung.

Erfreulich für die Eltern, sie müssen für Januar keine Beiträge für die Betreuung im Offenen Ganztag sowie für die Inanspruchnahme der Mittagsverpflegung an den Förderschulen zahlen. Und sofern eine Vereinbarung des Landes NRW mit den kommunalen Spitzenverbänden einschließlich der Kostenbeteiligung durch das Land fortgeführt wird, gelte das auch über den Monat Januar hinaus.

Zuletzt aktualisiert am: 17.02.2021