Guter Start im Impfzentrum

Im Impfzentrum des Märkischen Kreises (Historische Schützenhalle in Lüdenscheid) sind am ersten Tag fast alle vereinbarten Schutzimpfungen auch erfolgt. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Im Impfzentrum des Märkischen Kreises (Historische Schützenhalle in Lüdenscheid) sind am ersten Tag fast alle vereinbarten Schutzimpfungen auch erfolgt. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 08.02.2021
|

Helfer hatten am Montagmorgen die direkte Zuwegung zur Historischen Schützenhalle Loh in Lüdenscheid von Eis und Schnee geräumt. Das zuständige Logistikunternehmen lieferte den Impfstoff von Biontech & Pfizer auf Grund des Wetters zwar leicht verspätet, aber dennoch rechtzeitig. Das Team des Impfzentrums traf sich bereits zwei Stunden vor der ersten Schutzimpfung, um letzte Details abzustimmen.


In unzähligen Probedurchgängen waren die Abläufe vorher immer wieder geübt worden. „Das hat sich bezahlt gemacht, denn auch in der Praxis hat am ersten Tag alles reibungslos funktioniert“, berichtet Dr. Gregor Schmitz. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums im Märkischen Kreis zog am Montag eine positive Bilanz vom ersten Tag: „Man kann dem Team und allen Beteiligten des Impfzentrums, aber auch den zu impfenden Menschen ein dickes Kompliment aussprechen: Es ist ruhig und besonnen verlaufen.“


Im Impfzentrum der Historischen Schützenhalle Loh in Lüdenscheid sind zwölf Impfkabinen eingerichtet. Zum Impfstart am Montag wurden fast alle geplanten Impfungen in der Zeit zwischen 14 und 19.30 Uhr durchgeführt. Nur wenige Personen sind wetterbedingt nicht zum vereinbarten Termin erschienen. Schmitz: „Von den ersten 100 haben nur fünf abgesagt. Viele waren sogar weitaus früher da, als erforderlich. Sie hatten wohl Sorgen wegen des Wetters.“ Wer nicht kommen konnte, kann am Dienstag zur gleichen Zeit ohne neue Terminvereinbarung zum Impfzentrum nach Lüdenscheid kommen. Die Geh- und Fahrwege rund um die Schützenhalle werden regelmäßig von Schnee und Eis geräumt.


Impfungen bald vormittags


Ab Montag wird auch vormittags geimpft. Durch die kurzfristige Zuteilung von knapp 3.000 Impfdosen von AstraZeneca können jetzt weitere Personen der höchsten Priorisierungsstufe (zum Beispiel ambulante Pflegedienste, Hozpizmitarbeiter oder Rettungsdienstpersonal) bis Ende Februar geimpft werden. Die Impfberechtigten bzw. ihre Arbeitgeber erhalten in den nächsten Tagen eine entsprechende Information vom Kreis oder direkt vom Impfzentrum. Die Terminbuchung erfolgt nicht über die von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) betriebene Terminsoftware. Die Koordinierungseinheit hat hierfür zusammen mit dem Kreis eine eigene Terminsoftware freigeschaltet.


Zum Hintergrund: die Koordinierungsleitung des Impfzentrums Märkischer Kreis bringt die Bestellungen auf den Weg und führt die Impfungen anhand der vergebenen Termine durch. Auf die Reihenfolge der Impfungen hat der Kreis keinen Einfluss. Diese wird, ebenso wie die zu priorisierenden Personengruppen, in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt. Die Zuteilung der Impfdosen erfolgt durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist nach wie vor für die Terminvergabe zuständig (Telefon 0800 116 117 02) oder online 116117.de).


-> Parken: Den großen Parkplatz vom Schützenplatz nutzen. Eine Begleitung für die Person, die geimpft wird, ist – nur, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist – erlaubt. Bitte an festes Schuhwerk denken.


-> „Check-In“: Im Zelt melden und sich ausweisen – entweder mit Personalausweis oder anderen Lichtbildausweisen (Führerschein, Reisepass, Krankenkassenkarte, Schwerbehindertenausweis, etc.).


-> Wichtig: Die Krankenkassenkarte ist auf jeden Fall mitzubringen.


-> Mitzubringen sind darüber hinaus, falls vorhanden, medizinische Unterlagen wie Diabetiker- oder Marcumarausweis sowie gegebenenfalls eine Medikamentenliste.


-> Information für Rollstuhlfahrer: Bitte zur Kontrolle der Personalien ebenfalls am Zelt melden und ausweisen. Eine Rampe ermöglicht anschließend den barrierefreien Zugang zum Impfzentrum.


Der Ablauf:
-> Registrierung
-> Individuelle Aufklärung durch einen Arzt über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung und Erhalt eines Aufklärungsmerkblattes sowie Einwilligungsbogens
-> Schutzimpfung durch geschultes Fachpersonal
-> Eine Nachbeobachtung für ca. 15 min. erfolgt in einem gesonderten Bereich unter medizinischer Aufsicht.
-> „Check-Out“: Die erste von zwei Schutzimpfungen ist erfolgt. Sofern vorhanden, wird sie in dem Impfausweis eingetragen. „Auf Wunsch gibt es auch einen neuen Impfausweis“, berichtet Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums im Märkischen Kreis. Die Vorlage des Impfausweises ist keine zwingende Voraussetzung für die Covid-19-Schutzimpfung. Alle Geimpften erhalten eine Impfbescheinigung, die unbedingt zum zweiten Impftermin wieder mitgebracht werden muss. Nach der Zweitimpfung wird sie vervollständigt.
-> Auch beim „Check-Out“ wird die Krankenkassenkarte benötigt.


Was noch?
-> Vor und im Impfzentrum herrscht Maskenpflicht (medizinische Masken oder FFP-Masken nach aktueller Corona-Schutzverordnung)!
-> Im Impfzentrum gilt Rauchverbot. Ebenso untersagt ist der Verzehr von Speisen, die Benutzung eines Handys und ausdrücklich auch das Fotografieren und Filmen!

Im Aufklärungsraum besteht die Möglichkeit, mit einem Arzt oder einer Ärztin zu sprechen und Fragen zur Corona-Schutzimpfung zu stellen. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Im Aufklärungsraum besteht die Möglichkeit, mit einem Arzt oder einer Ärztin zu sprechen und Fragen zur Corona-Schutzimpfung zu stellen. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 08.02.2021