Die neuen Coronaschutz-Regelungen gelten ab 2. November

Pressemeldung vom 30.10.2020
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Das Land Nordrhein-Westfalen verlängert die aktuell gültige, zunächst bis zum 31. Oktober befristete Coronaschutzverordnung um einen Tag bis zum 1. November. Ab dem 2. November gilt – wie mit Bund und Ländern vereinbart – eine neue Coronaschutzverordnung. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, konsequent soziale Kontakte zu reduzieren, um die Infektionsketten zu unterbrechen.


Mit der neuen Verordnung wird unter anderem die AHA-Regel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) nochmals deutlicher formuliert und deren Geltungsbereiche einheitlicher festgelegt. So gilt ab dem 2. November grundsätzlich in allen Gebäuden mit Kunden- und Besucherverkehr eine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.


Eine weitere wichtige Botschaft der neuen Verordnung lautet: Um die Infektionswelle zu brechen, müssen im November alle nicht auf Schule und Ausbildung sowie Beruf bezogenen Kontakte soweit wie möglich reduziert werden.


Hier die wichtigsten Regelungen im Überblick:


Treffen im öffentlichen Raum sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Mehr als zehn Personen sind aber auch in diesen Fällen nicht erlaubt.


Für den privaten Bereich gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, Kontakte mit haushaltsfremden Personen gänzlich zu meiden und dort, wo das nicht möglich ist, die AHA-Regel zu achten.


Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Übernachtungen im Rahmen von Reisen, die vor dem 29. Oktober angetreten worden sind, sind hiervon nicht betroffen. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.


Gastronomische Betriebe sind zu schließen. Ausgenommen ist die Lieferung oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.


Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung und Freizeitgestaltung dienen, sind abzusagen.


Zu schließen sind:


Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen


Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Trödelmärkte


Kinos, Freizeitparks, zoologische Gärten und Tierparks und andere Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)


Spielhallen und –banken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen


Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter Ausnahme des Individualsports im Freien


Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen


Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen


Untersagt sind zudem körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme des Friseurhandwerks und der Fußpflege sowie medizinisch notwendiger Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien.


Die neue Coronaschutzverordung bleibt bis zum 30. November in Kraft.

Zuletzt aktualisiert am: 30.10.2020