13,4 Millionen Euro für den ÖPNV

Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr beschließt Etat

Damit die Busse auch im nächsten Jahr fahren können, wurden die Mittel für den ÖPNV freigegeben. Foto: MVG/Märkischer Kreis
Damit die Busse auch im nächsten Jahr fahren können, wurden die Mittel für den ÖPNV freigegeben. Foto: MVG/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 20.11.2019
| Den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr des Märkischen Kreises war es in diesem Jahr vorbehalten, als erste die Etat-Ansätze der Kreisverwaltung für das kommende Jahr zu diskutieren und zu beschließen, soweit es die Zuständigkeit des Fachausschusses betraf. 34,8 Millionen Euro standen dort zu buche. Bei nur einer Gegenstimme votierten die Kreispolitiker für die geplanten Ausgaben.

Größer Einzelposten im 2020er Etat ist der Breitbandausbau. 12,84 Millionen Euro sind für die Versorgung der Wohngebiete vorgesehen. Bis 2022 betragen die Aufwendungen in Summe 60,45 Millionen Euro. Sie werden allerdings komplett erstattet – 50 Prozent vom Bund, 28 Millionen Euro vom Land sowie durch den Eigenanteil der Kommunen. Der Bewilligungsbescheid vom Bund liege bereits vor – der vom Land werde in Kürze erwartet, erfuhren die Kreispolitiker auf Nachfrage von der Verwaltung.

13,4 Millionen Euro sind im nächsten Jahr für die Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs eingeplant. Der Betrag dient der Verlustabdeckung bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft. Beim Sozialticket erwartet der Kreis eine um 210.000 Euro höhere Landeszuweisung. Die dann insgesamt 785.000 Euro werden in voller Höhe an die Verkehrsunternehmen weitergereicht. Mit 252.000 Euro will sich der Kreis externe Dienstleistungen einkaufen, damit das Busangebot überplant werden kann. Unter anderem ist die Erhebung von Fahrgastzahlen geplant. Die Erkenntnisse soll dann in Maßnahmen des Nahverkehrsplans MK einfließen.

Zuletzt aktualisiert am: 20.11.2019