Mobilität neu denken

Pressemeldung vom 13.09.2019

Einfache Lösungen und Aktionen sind gefragt bei der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis zum 22. September in ganz Europa und auch im Märkischen Kreis stattfindet. „Es braucht meist keine komplizierten Konzepte, um Mobilität neu zu denken“ bestätigt Diana Czech vom Fachdienst Fahrerlaubnis beim Märkischen Kreis und sieht vor allem in der Unkompliziertheit ein Grund für die steigende Anzahl an Kommunen, die auch auf Anregung der Kreisverwaltung in dieser Woche unterschiedliche Aktionen anbieten. In Schalksmühle findet an jedem Tag dieser Woche eine Aktion statt: Am Montag, 16. September gehen beispielsweise die Schulkinder in der Europäischen Mobilitätswoche einfach mal die letzten Meter zur Schule zu Fuß. Ihre Eltern bringen sie nur zu ausgewiesenen Elternhaltestellen, die helfen sollen, das häufig entstehenden Verkehrschaos vor Schulen zu vermeiden.
Neben Schalksmühle beteiligen sich in dieser Woche zudem Menden, Lüdenscheid, Balve, Neuenrade und Hemer. Schul- und Kindergartenkinder werden das Verkehrszeichen für „Verkehrsberuhigte Zone“ in dieser Woche vergrößert und kreativ gestaltet auf die Straße malen. „Es ist toll, dass die Kommunen diese Malaktion so engagiert aufgenommen haben“, freut sich Mathis Perkert, Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, über die Resonanz.
Gemeinsam mit dem Märkischen Kreis hatte das Zukunftsnetz vorab einen Workshop veranstaltet, bei dem diese Idee entwickelt wurde.
Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Initiative der EU-Kommission und findet in jedem Jahr, immer vom 16. bis zum 22. September statt. „Städte wie London, Barcelona oder Reykjavik beteiligen sich ebenso wie Hemer und Schalksmühle – ich finde das toll“, meint auch Landrat Thomas Gemke.


 

Zuletzt aktualisiert am: 13.09.2019