Ein Blick über den Tellerrand

Besondere Einblicke hinter die Kulissen erhielten die Azubis des Kreises in der Rettungswache. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Besondere Einblicke hinter die Kulissen erhielten die Azubis des Kreises in der Rettungswache. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 28.02.2019
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Bei einem Besuch der Auszubildenden des Märkischen Kreises in der Rettungswache Werdohl prallen Welten aufeinander. Auf der einen Seite die Azubis, die sonst in den Büros der Verwaltung sitzen und auf der anderen Seite die Notfallsanitäter in Ausbildung, die in ihrem Alltag im Rettungswagen sitzen. Eingeladen haben Latoya Jakubowski und Michel Hering, die beide beim Kreis eine dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter machen. Die jungen Leute wollen durch den Austausch über den Tellerrand schauen und Kontakte untereinander knüpfen. „Das Treffen ist ein großer Erfolg! Das wiederholen wir sicher“, freut sich auch der Leiter der Rettungswache Ralf Wengenroth.
Nach der Simulation einer Reanimation und einem Rundgang durch die Rettungwache teilen sich die Azubis aus der Kreisverwaltung in Kleingruppen auf und erfahren am eigenen Leib die Aufgaben, die in einer Rettungswache anstehen: Selattin Alptekin zeigt, wie man mit wenigen Handgriffen die stabile Seitenlage auch mit größeren Menschen schafft. Im Nebenraum erläutert Katrin Bärlein die modernen Ausbildungsmethoden in Werdohl: „Wir wollen den Auszubildenden möglichst einsatznahe Übungen bieten. Wir benutzen im Training nur Geräte, die auch im Einsatz vorhanden sind.“ Um nah an der Realität zu sein, werden in Rollenspielen auch Wunden aufgeschminkt. Michel Hering führt den Azubis die Schritte vor, die bei einem Einsatz als erstes durchgeführt werden müssen, um möglichst schnell die richtige Hilfe einleiten zu können. Wenige Meter daneben werden unter Anleitung von Latoya Jakubowski Kopfverbände und Schienen angelegt. Im Übungsraum der Rettungswache müssen die Azubis auch selbst anlegen: Unter der Leitung von Ralf Wengenroth simulieren sie den Ablauf einer Reanimation an hochmodernen Trainingspuppen.
Zum Abschluss werden noch die beiden Rettungswagen besichtigt und erklärt. Für beide Seiten ist es ein gelungener Tag, an dem sie „die andere Seite des Märkischen Kreises“ kennenlernen konnten, wie alle bestätigen. Ralf Wengenroth freut sich präsentieren zu können, welche Arbeit hinter den sonst verschlossenen Türen einer Rettungswache passiert: „So ein Tag ist eine Bereicherung für alle. Genial, wie Michel und Latoya das für alle organisiert haben.“ Er freut sich schon auf eine mögliche Wiederholung.
Weitere Infos zu den Ausbildungsangeboten des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de.

Die Auszubildenden des Märkischen Kreises beim Besuch in der Rettungswache in Werdohl. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Die Auszubildenden des Märkischen Kreises beim Besuch in der Rettungswache in Werdohl. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Auch praktische Übungen standen beim Besuch auf der Tagesordnung. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Auch praktische Übungen standen beim Besuch auf der Tagesordnung. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 28.02.2019