„Die Geister, die ich rief“

Familienkonzert des MJO in Werdohl

Das MJO probte in den Winterferien in der Jugendherberge Wipperfürth für das Jubiläumsprogramm. Foto: Anke Schüppel-Slojewski
Das MJO probte in den Winterferien in der Jugendherberge Wipperfürth für das Jubiläumsprogramm. Foto: Anke Schüppel-Slojewski

Pressemeldung vom 09.01.2019

Wie Musik eine Geschichte zum Leben erweckt und einzelne Instrumente Bilder im Kopf entstehen lassen, können die kleinen und großen Gäste des Familienkonzerts am Samstag, 12. Januar um 17 Uhr im Festsaal Riesei in Werdohl erfahren.


Das Märkische Jugendsinfonieorchester (MJO) hat unter Leitung von Dirigent Thomas Grote in den Winterferien intensiv geprobt, um ihrem Publikum im 30. Jubiläumsjahr ein besonderes Glanzstück zu bieten.  Symphonischen Dichtungen wie der unheimliche Totentanz „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns (1835-1921) und die rätselhaft-zwielichtige slawische Sagengestalt „Baba Yaga“, die  Anatolij K. Ljadovs in seinem gleichnamigen op.56 heraufbeschwört, stehen auf dem Programm.


Besonderes Highlight und Mottogeberin des Jubiläumskonzerts „Die Geister, die ich rief“ ist die meisterhafte musikalische Interpretation von Goethes Ballade im Scherzo „Der Zauberlehrling - L'Apprenti Sorcier" von Paul Dukas. Um insbesondere auch das junge Publikum an klassische Musik heranzuführen, stellt Moderator Michael Forster gekonnt die Ballade und die musikalische Umsetzung direkt gegeneinander und erklärt ganz nebenbei die Instrumentierung. Wer beim Zuhören die Augen schließt, sieht förmlich das Wasser fließen, die Besen tanzen und den Zauberlehrling verzweifeln.


Der Eintritt für das Familienkonzert kostet 5 Euro und ermäßigt 3 Euro.

Zuletzt aktualisiert am: 09.01.2019