Mediale Aufwertung Museen Burg Altena

Mittelaltermusik jetzt per Touchscreen steuerbar

Installiert den neuen Touchscreen zur Steuerung der mittelalterlichen Musik: Rolf Tropel von Techniker 235 aus Köln. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis
Installiert den neuen Touchscreen zur Steuerung der mittelalterlichen Musik: Rolf Tropel von Techniker 235 aus Köln. Foto: Bernadette Lange/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 11.12.2020

Viele Schuljahrgänge haben im Ausstellungsraum „Turnier und Fest“ der Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena schon nach Mittelaltermusik getanzt. Sie mussten diese Prüfung durchlaufen, um sich den anschließenden Ritterschlag in der Kapelle zu verdienen. Wenn die Burgmuseen demnächst wieder öffnen, werden die Klänge über einen neuen Monitor per Touchscreen steuerbar sein. Die Besucher können an einem Bildschirm bestimmen, welches der fünf Stücke sie anhören möchten. Die Auswahl reicht vom getragenen Gesang eines Troubadours bis zu trommelbetonter Tanzmusik aus dem 14. Jahrhundert. Die klangliche Untermalung startet per Bewegungsmelder, sobald Besucher den Raum betreten. Der Raumtext sowie die Musikauswahl ist in den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch abrufbar.
Die digitale und mediale Ergänzung der Ausstellung wird durch Fördermittel aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW möglich. Die Märkische Kulturstiftung hat rund 1,160 Millionen Euro vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung erhalten, um die Burg Altena und den Weyhe-Park didaktisch und medial aufzuwerten.

Zuletzt aktualisiert am: 11.12.2020