Das Kommunales Integrationsmanagement, kurz: KIM, ist ein auf Dauer angelegtes Landesförderprogramm, das zukünftig einreisenden und neuzugewanderten Menschen einen schnellen und passgenauen Zugang zu den regionalen Integrationsleistungen und –angeboten ermöglichen soll.
Dazu bietet das KIM des Märkischen Kreises in den kreisangehörigen Kommunen für Personen mit Einwanderungsgeschichte, die sich noch nicht länger als drei Jahre im Kreisgebiet aufhalten und bisher kein anderes Fallmanagement in Anspruch nehmen konnten, eine umfassende Einzelfallberatung an. Die individuellen Lebenssituationen und -bereiche gesellschaftlicher Teilhabe werden im Case Management in den Blick genommen und Ratsuchende mit vielfältigen, komplexen Hilfebedarfen umfassend unterstützt und begleitet (Förderbaustein 2).
Parallel dazu werden die Herausforderungen im Integrationsprozess neuzugewanderter Menschen durch die Rückmeldungen aus dem Case Management des KIM und der lokalen Akteure von der koordinierenden Stelle evaluiert (Förderbaustein 1).
Ziel ist es, mit Hilfe kommunaler Fallkonferenzen sowie einer Lenkungsgruppe, die den Gesamtprozess begleitet und Veränderungen im System anstößt, Integrationshürden strukturiert abzubauen.
Ergänzend wird die Zusammenarbeit mit den kommunalen Ausländer- und Einbürgerungsbehörden (Förderbaustein 3) intensiviert, um neuzugewanderten Menschen von dort aus den direkten Zugang zu den Angeboten der gesamten Integrationslandschaft zu erleichtern