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2009

Berufskolleg leistet Pionierarbeit

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg und der Medizinischen Oberschule im polnischen Myslenice ist volljährig geworden.

Diesen Anlass nutzte jetzt eine Delegation zu einem Besuch der Parnterschule. Einen Hauch von Geschichte erlebten die Anwesenden der beiden Schulkollegien, als Renata Pitala, für die Partnerschaft zuständige Lehrerin der polnischen Schule, an den Beginn der Schulpartnerschaft vor 18 Jahren erinnerte.

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"Wir haben von euch den ersten Kopierer, unser erstes Fax und unseren ersten Computer bekommen" richtete sie ihren herzlichen Dank an den Initiator der deutsch-polnischen Partnerschaft Otto Bodenheimer. Mit einem Augenzwinkern ergänzte Pitala:"Ich hoffe nihct, dass wir Euch in Zukunft helfen müssen" und spielte dabei auf die inzwischen sehr moderne Ausstattung der Schule in Myslenice an. Davon konnte sich die Delegation aus Plettenberg und Lüdenscheid ein genaues Bild machen. Eine Führung durch die Schule und die Teilnahme am Unterricht der Partnerschuel machten sehr deutlich, dass aus dem Kontakt zu den einst "hilfsbedürftigen" Freunden im polnischen Myslenice längst eine Freundschaft auf Augenhöhe geworden ist. Längst haben Computer und andere neue Medien Einzug in den polnischen Schulalltag gehalten. So herrschte auch nicht nur bei der Begrüßung und bei der Verabschiedung eine unverkrampfte und angenehme Atmosphäre, die heimischen Lehrer/-innen konnten sich von der polnischen Herzlichkeit während des insgesamt viertägigen Aufenthaltes einmal mehr überzeugen. Nicht nur gesellige Abende wurden miteinander verbracht, sondern auch Fahrten nach Krakau und Ausschwitz wurden organisiert und begleitet. So bedankte sich Schulleiterin Ursula Wortmann-Mielke auch besonders herzlich bei ihrer polknischen Kollegin Ewa Wroblewska und dem ganzen Kollegium. "Wir haben einmal mehr gesehen, dass unsere Partnerschaft auch nach 18 Jahren nicht nur einfach sehr gut läuft, sondern erwachsen geworden ist und damit besonders tragfähig" betonte Ursula Wortmann-Mielke. Sie erklärte, dass es inzwischen auf beiden Seiten sehr viele junge Kollegen gebe, die sich für diese Partnerschaft interessieren. Damit sei ein gutes Fundament auch für die Zukunft gelegt. Beide Schulleiterinnen machten deutlich, dass in zwei Jahren das 20-jährige Bestehen gefeiert werden soll.