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Fachschule des Sozialwesens, Erzieherin und FHR

Kontakt per E-Mail zu Frau Juckenack

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Wie werde ich Erzieher/-in?

Informationen:

RubrikFS
BezeichnungFachschule des Sozialwesens und Staatlich anerkannte Erzieher/in mit FHR
Vorbildungdiverse Vorbildungen möglich, bitte im Langtext nachlesen!
Teil- oder VollzeitVollzeitform
AnsprechpartnerFrau Juckenack
Bildungsgang Nr.FS

Details:

Bildungsziel
Der Bildungsgang vermittelt den Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ und ggf. die Fachhochschulreife.

Adressatenkreis
Fachschulen für Sozialpädagogik qualifizieren zur Übernahme erweiterter Verantwortung und Führungstätigkeit vorwiegend in Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit.

Aufnahmevoraussetzungen
1.    der mittlere Bildungsabschluss – Fachoberschulreife – sowie
2. a.    eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (Berufsfachschule für Kinderpflege oder Sozialassistenten) oder
b.     der erfolgreiche Abschluss eines Bildungsganges, der zu (erweiterten) beruflichen Kenntnissen und der Fachhochschulreife führt (z.B. Fachoberschule Klasse 11 und 12) oder Gymnasium/Gesamtschule: schulischer Teil FHR und 12 Monate einschlägiges Praktikum
c.     Allgemeine Hochschulreife mit Nachweis beruflicher Tätigkeiten durch Ableistung von 6 Wochen Praktikum in Vollzeit oder 480 Stunden Praktikum in Teilzeit im Arbeitsfeld einer Erzieherin / eines Erziehers oder
d.     abgeschlossene Berufsausbildung und 6 Wochen Praktikum in Vollzeit oder 480 Stunden Praktikum in Teilzeit im Arbeitsfeld einer Erzieherin / eines Erziehers oder
e.     einschlägige Berufstätigkeit von 5 Jahren
3.    der Nachweis der persönlichen Eignung (erweitertes Führungszeugnis) ist erforderlich. Diese muss erst nach Erhalt der Aufnahmebestätigung beantragt werden.

Abschlüsse und Berechtigungen
Nach erfolgreichem Abschluss wird die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher“ und ggf. die Fachhochschulreife verliehen.
Die Fachhochschulreife ermöglicht die Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule.

Unterrichtsfächer
Berufsübergreifender Lernbereich: Deutsch/Kommunikation, Englisch, Politik/Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften
Berufsbezogener Lernbereich:
Lernfeld 1:   Berufl. Identität u. professionelle Perspektiven weiterentwickeln
Lernfeld 2:   Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
Lernfeld 3:   Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
Lernfeld 4:   Sozialpäd. Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
Lernfeld 5:   Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
Lernfeld 6:   Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
Evangelische und Katholische Religionslehre/Religionspädagogik
Wahlpflichtbereiche (Bildungsbereiche, Arbeitsfelder)
Projektarbeit
Differenzierungsbereich: Mathematik

Ausbildungsdauer, Unterrichtsorganisation und Praktika
Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in zwei verschiedenen Organisationsformen angeboten: konsekutiv (vollzeitschulisch) und praxisintegriert (PiA).
Die konsekutive Ausbildung gliedert sich in einen zweijährigen überwiegend fachtheoretischen Abschnitt (incl. 16 Wochen Praktikum) und ein anschließendes einjähriges Berufspraktikum.
In der Unterstufe der konsekutiven Form: 8 Wochen Blockpraktikum in einer Kindertageseinrichtung
In der Oberstufe der konsekutiven Form: 8 Wochen Blockpraktikum in Einrichtungen für Schulkinder, Diensten und Einrichtungen der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, Feldern der Freizeitpädagogik für Kinder und Jugendliche.
Die praxisintegrierte Ausbildung integriert das Berufspraktikum in die Ausbildung. Ein 8-wöchiges Praktikum in einem anderen Arbeitsfeld findet im 2. Ausbildungsjahr statt.
Der theoretische Unterricht findet über drei Jahre an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Wochentagen (je 10 Stunden) statt.
Für die Aufnahme in den PiA-Bildungsgang ist es Voraussetzung, dass die / der Studierende zuvor für die Dauer der Ausbildung einen Ausbildungsvertrag mit einer sozialpädagogischen Einrichtung bzw. dem Träger dieser Einrichtung abschließt. Die Ausbildungsvergütung orientiert sich am aktuellen Tarifvertrag des jeweiligen Trägers (z.B. TVöD-Pflege).
Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erhalten die Bewerberinnen / Bewerber von der Schule eine schriftliche Bestätigung, sofern die Aufnahmevoraussetzungen erfüllt werden. Mit dieser Bestätigung wird zeitnah der Kontakt zu den Trägern/Praxisstellen aufgenommen, die PiA-Plätze anbieten. Eine Liste möglicher Träger/Einrichtungen liegt dem Bestätigungsschreiben bei.
Die Praxisstellen führen ein Bewerbungsverfahren durch und entscheiden, ob sie einen Ausbildungsvertrag anbieten. Nur mit einem solchen Vertrag kann die Ausbildung im Rahmen der PiA erfolgen. Deshalb muss umgehend nach der Vertragsunterzeichnung eine Rückmeldung an die Schule erfolgen.
Über die Durchführung der jeweiligen Organisationsform entscheidet die Schulleitung auf der Grundlage der eingegangenen Bewerbungen.

Abschlussprüfung
Die schriftliche Prüfung besteht aus drei fachübergreifenden Arbeiten bzw. aus vier Arbeiten, wenn die Fachhochschulreife angestrebt wird.
Die fachpraktische Prüfung findet in Form eines Kolloquiums statt.

Ausbildungskosten
Die Ausbildung ist schulgeldfrei, für Seminare, Exkursionen, Klassenfahrten o.Ä. sind Kosten einzuplanen. Fahrtkostenerstattung und Lernmittelfreiheit richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Auskünfte über die Fördermöglichkeiten erteilt das Amt für Ausbildungsförderung (02352/200-0) und das Arbeitsamt (02351/1806-0). Über eine Umschulung informiert das Arbeitsamt.

Anmeldung
Online über www.schueleranmeldung.de
Ihre Bewerbung kann erst bearbeitet werden, wenn zusätzlich alle unter schueleranmeldung.de angegebenen Unterlagen bei uns eingegangen sind.