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Fachschule des Sozialwesens, Heilerziehungspfleger/-in und FHR

Kontakt per E-Mail zu Frau Juckenack

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Infobroschüre der FH Stand 2021

Informationen:

RubrikFH
BezeichnungFachschule des Sozialwesens und Staatlich anerkannte Heilerziehunghspfleger/in mit FHR
Vorbildungdiverse Vorbildungen möglich, bitte im Langtext nachlesen!
Teil- oder Vollzeitvariabel
AnsprechpartnerFrau Juckenack und Frau Hoffmann
Bildungsgang Nr.FH

Details:

Bildungsziel
Der Bildungsgang vermittelt den Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ und ggf. die Fachhochschulreife.
Nach Abschluss der Ausbildung arbeiten Heilerziehungspfleger/innen in verschiedenen Arbeitsfeldern der Eingliederungshilfe als pädagogische und pflegerische Fachkräfte. Außerdem ist die Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule möglich.

Adressatenkreis
Menschen, die sich für Arbeitsfelder der Eingliederungshilfe interessieren und entsprechende Vorerfahrungen (s. Aufnahmevoraussetzungen) mitbringen.

Aufnahmevoraussetzungen
1.    der mittlere Bildungsabschluss – Fachoberschulreife – sowie
2.    
a)     eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (Berufsfachschule für Kinderpflege oder Sozialassistenten) oder
b)    der erfolgreiche Abschluss eines Bildungsganges, der zu (erweiterten) beruflichen Kenntnissen und der Fachhochschulreife führt (z.B. Fachoberschule Klasse 11 und 12) oder Gymnasium/Gesamtschule: schulischer Teil FHR und 12 Monate einschlägiges Praktikum
c)     Allgemeine Hochschulreife mit Nachweis beruflicher Tätigkeiten durch Ableistung von 6 Wochen Praktikum in Vollzeit oder 480 Stunden Praktikum in Teilzeit im Arbeitsfeld einer Heilerziehungspflegerin / eines Heilerziehungspflegers oder
d)     abgeschlossene Berufsausbildung und 6 Wochen Praktikum in Vollzeit oder 480 Stunden Praktikum in Teilzeit im Arbeitsfeld einer Heilerziehungspflegerin / eines Heilerziehungspflegers oder
e)     einschlägige Berufstätigkeit von 5 Jahren
3.    der Nachweis der persönlichen Eignung (erweitertes Führungszeugnis) ist erforderlich. Diese muss erst nach Erhalt der Aufnahmebestätigung beantragt werden.

Abschlüsse und Berechtigungen
Nach erfolgreichem Abschluss wird die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin / Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ und ggf. die Fachhochschulreife verliehen.

Anmeldung
Online über www.schueleranmeldung.de
Ihre Bewerbung kann erst bearbeitet werden, wenn zusätzlich alle unter schueleranmeldung.de angegebenen Unterlagen bei uns eingegangen sind.               
Bitte berücksichtigen Sie bei der Vertragsunterzeichnung in der praxisintegrierten Form, ob Sie ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingehen oder sich ggf. selbst krankenversichern müssen.


Unterrichtsfächer
Berufsübergreifend: Deutsch/Kommunikation, Englisch, Politik/Gesellschaftslehre, Religionslehre
Berufsbezogen: Theorie und Praxis der Heilerziehungspflege, Gesundheit/Pflege, Psychiatrie, Organisation/Recht/Verwaltung, Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte (kreativ-musischer Bereich, sprachlich-kommunikativer Bereich, gesundheits-bewegungsorientierter Bereich, organisatorisch-technologischer Bereich), Projektarbeit
Differenzierungsbereich: Mathematik

Praktika
In der konsekutiven Ausbildungsform (vollzeitschulisch): jeweils 8 Wochen Blockpraktikum in der Unter- und Oberstufe in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (eines davon mit pflegerischem Schwerpunkt).
In der praxisintegrierten Ausbildung (PiA): 8 Wochen Blockpraktikum in „Behandlungspflege“ in der Mittelstufe.

Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation
Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in zwei verschiedenen Organisationsformen angeboten: konsekutiv (vollzeitschulisch) und praxisintegriert (PiA).
Die konsekutive Ausbildung gliedert sich in einen zweijährigen überwiegend fachtheoretischen Abschnitt (incl. 16 Wochen Praktikum) und ein anschließendes einjähriges Berufspraktikum.
Die praxisintegrierte Ausbildung integriert das Berufspraktikum in die Ausbildung. Der theoretische Unterricht findet über drei Jahre an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Wochentagen (je 10 Stunden) statt. Für diese Organisationsform müssen Bewerber/innen eine Anstellung in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe nachweisen (mind. 50% der wöchentlichen Arbeitszeit).
Über die Durchführung der jeweiligen Organisationsform entscheidet die Schulleitung auf der Grundlage der eingegangenen Bewerbungen.

Abschlussprüfung
Die schriftliche Prüfung besteht aus drei fachübergreifenden Arbeiten bzw. aus vier Arbeiten, wenn die Fachhochschulreife angestrebt wird.
Die fachpraktische Prüfung findet in Form eines Kolloquiums statt.

Ausbildungskosten
Die Ausbildung ist schulgeldfrei, für Seminare, Exkursionen, Klassenfahrten o.Ä. sind Kosten einzuplanen. Fahrtkostenerstattung und Lernmittelfreiheit richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Auskünfte über die Fördermöglichkeiten erteilt das Amt für Ausbildungsförderung (02352/200-0) und das Arbeitsamt (02351/1806-0). Über eine Umschulung informiert das Arbeitsamt.