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Berufsabschluss staatlich geprüfte/-r Kinderpfleger/-in

Kontakt per E-Mail zu Frau Drummer-Leimkühler

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Informationen:

RubrikBK
BezeichnungBerufsabschluss staatlich geprüfte*r Kinderpfleger*in
Vorbildungmindestens Hauptschulabschluss nach 9, Vollzeitschulpflicht erfüllt, erweitertes Führungszeugnis
Teil- oder VollzeitVollzeitform
AnsprechpartnerFrau Drummer-Leimkühler
Bildungsgang Nr.BK

Details:

Bildungsziel

Berufsabschluss "Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger*in" mit der Qualifikation für die Kindertagespflege und ggf. Fachoberschulreife (mit Qualifikation) bei Erfüllen der geforderten Kriterien.

 

Adressatenkreis

Die Berufsausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne beruflich mit Kindern arbeiten möchten und möglichst schon Erfahrungen in dem Bereich vorweisen können (z.B. Praktika, Babysitting, etc.). Die Ausbildung zum/zur Staatlich geprüften Kinderpfleger*in ist eine berufliche Erstausbildung.  Staatlich geprüfte Kinderpfleger*innen unterstützen die Fachkräfte bei der pflegerischen, hauswirtschaftlichen und pädagogischen Arbeit in sozialpädagogischen Einrichtungen (z.B. Kindertagesstätten) und arbeiten selbstständig in der Kindertagespflege.

Die Ausbildung zur Kinderpflege kann mit einem Bildungsgutschein über die Arbeitsagentur bzw. Jobcenter als Umschulung gefördert werden.

Aufnahmevoraussetzungen

1. Erfüllung der 10-jährigen Vollzeitschulpflicht

2. mindestens Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9

3. der Nachweis der persönlichen Eignung (erweitertes Führungszeugnis) ist erforderlich. Dieses muss direkt nach Erhalt der Aufnahmebestätigung beantragt werden (kostenpflichtig).

 

Abschlüsse und Berechtigungen

• Staatlich geprüfte*r Kinderpfleger*in

• Qualifikation für die Kindertagespflege

• Bei Wahl der Erweiterungskurse in Mathematik und Englisch: Fachoberschulreife ggf. mit Qualifikation, sonst Hauptschulabschluss nach Klasse 10

Wer den Berufsabschluss und die Fachoberschulreife erworben hat, kann bei Eignung am Berufskolleg sich schulisch oder/und beruflich weiterbilden. Unter anderem

• in die Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen Klasse 12 (Ziel: Fachabitur)

• bei Erreichen des Qualifikationsvermerkes im beruflichen Gymnasium (Ziel: Abitur)

• in der Fachschule für Sozialpädagogik (Ausbildung zur Erzieher*in) - Vollzeit und praxisintegriert

• in der Fachschule für Heilerziehungspflege (Ausbildung zur Heilerziehungspfleger*in) - Vollzeit und praxisintegriert

 

Anmeldung

• online über www.schueleranmeldung.de

Ihre Bewerbung kann erst bearbeitet werden, wenn zusätzlich alle unter schueleranmeldung.de angegebenen Unterlagen bei uns eingegangen sind. 

 

Unterrichtsfächer

Berufsbezogen

  • Bereichsspezifische Fächer
    • Sozialpädagogik (Theorie und Praxis)
    • Gesundheitsförderung und Pflege (Gesundheitslehre Theorie und Praxis, Ernährungslehre, Hauswirtschaftliche Versorgung)
    • Arbeitsorganisation und Recht
  • Mathematik
  • Englisch

Berufsübergreifend

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheit
  • Politik/Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereich z.B. Musik, Spiel, Werken


Praktika

Unterstufe: 2 x 4 Wochen in Kindertageseinrichtungen

Oberstufe: im 1. Halbjahr Tagespraktikum in Familien oder Tagespflegestellen, im 2. Halbjahr 4 Wochen in Kindertageseinrichtungen oder einer Offenen Ganztagsgrundschule.

Das erfolgreiche Absolvieren aller Praktika ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

 

Ausbildungsdauer

2 Jahre Vollzeitschule mit insgesamt 16 Wochen Praktikum

 

Abschlussprüfung

Die zweijährige Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab, die aus zwei Klausuren und möglichen mündlichen Prüfungen besteht.

 

Ausbildungskosten

Die Ausbildung ist schulgeldfrei, für eventuelle Seminare (z. B. zwei Erste-Hilfe-Kurse), das Fach Hauswirtschaftliche Versorgung, Exkursionen, Klassenfahrten o. Ä. sind Kosten einzuplanen. Fahrtkostenerstattung und Lernmittelfreiheit richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Auskünfte über die Fördermöglichkeiten erteilt das Amt für Ausbildungsförderung und das Arbeitsamt

Die Ausbildung zur Kinderpfleger*in kann als Umschulungsmaßnahme über die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter gefördert werden.