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15.11.2016 PB AKI besucht die Firma Seissenschmidt

Zum heimischen Unternehmen Seissenschmidt führte kürzlich eine Exkursion einer Schülergruppe des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs. Doch nicht das Unternehmen selbst und seine Produktion standen im Mittelpunkt des Besuchs, sondern die Diversity-Charta, welche das Unternehmen als eines von mehr als 2.400 Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen unterzeichnet hat.

Diese Charta der Vielfalt und ihre Auswirkungen auf die Unternehmensphilosophie wollten sich die Schüler – neben den Mitgliedern des Arbeitskreises Integration am GBBK auch die Oberstufe der Berufsfachschule Sozialassistenten – von Thomas Winkler, Diversity-Manager bei Seissenschmidt, erläutern lassen.

„Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität“ strich Winkler die wesentlichen Ziele der Diversity-Charta heraus. Ein gesundes Wachstum heiße auch Vielfalt und damit die Vielfalt von Menschen und Erfahrungen.

Weiter machte der Diversity-Manager deutlich, dass Seissenschmidt als Unterzeichner der Charta der Vielfalt ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Vielfalt all seiner Mitarbeiter sowie der Geschäftspartner setze. Die Charta der Vielfalt sei eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen.

„Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin und die Charta der Vielfalt wurde von Daimler, der BP Europa SE (ehemals Deutsche BP), der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen“ erläuterte Thomas Winkler auch die Hintergründe. Die Schüler konnten sich somit ein Bild vom Diversity-Konzept machen und anschließend diskutierten, was beispielsweise alte und junge Generationen und Menschen unterschiedlicher Herkunft prägt und ausmacht.

Zufrieden zeigte sich am Ende des Besuchs die Leiterin des Arbeitskreises Integration Natalia Boeva: „Ich bedanke mich herzlich für den Vortrag und freue mich, dass wir einen Einblick in das Konzept erhalten konnten. Ich glaube, dass dieses Konzept auch Impulse für die weitere Arbeit des Arbeitskreises des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs geben wird, denn auch das Leitbild unserer Schule trägt die Überschrift „Vielfalt leben“!“