Umweltoberinspektor/in

Welche Aufgaben hat ein/e Umweltoberinspektor/in?

Umweltoberinspektoren/innen werden in den Bereichen der Abfallwirtschaft, des Immissionsschutzes und der Wasserwirtschaft eingesetzt. Ihr Aufgabenfeld reicht von der Erteilung von Genehmigungen über die Überwachung der Einhaltung von Auflagen bis zur Bearbeitung von Bürgerbeschwerden im Hinblick auf Lärm, Gerüche oder anderen Beeinträchtigungen, die z.B. von Industrieanlagen ausgehen. Der Beruf des/der Umweltoberinspektors/in besteht aus einer ansprechenden Kombination von Innen- und Außendienst, indem Überprüfungen verschiedenster Art auch vor Ort durchgeführt werden.

Einstellungsvoraussetzungen:

Diplom- oder Bachelorabschluss in einer geeigneten ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung, z. B. Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemieingenieurwesen, Bioingenieurwesen, Technischer Umweltschutz, Verfahrenstechnik, Sicherheitstechnik, Physik. Höchstalter zu Ausbildungsbeginn 36 Jahre (39 Jahre für Schwerbehinderte) und Bestehen eines Auswahlverfahrens

Welche Eigenschaften sollen Bewerber/innen „mitbringen“?

Interesse an:

  • Umweltorientierten Angelegenheiten
  • Kontrolle und Planung
  • Datenverarbeitungs- und Dokumentationssystemen
  • Qualitäts- und Prüfkennziffern, Daten, Arbeits- und Produktionsprozessen

Fähigkeiten:

  • Organisationstalent
  • Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • PC-Kenntnisse
  • Arbeitsweise: sorgfältig, detailgenau, gewissenhaft, routiniert, strukturiert

Einstellungszeitpunkt:

Dieser Ausbildungsgang wird nicht in jedem Einstellungsjahr angeboten. Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage, in der Lokalpresse und bei der Bundesagentur für Arbeit.

Ausbildungszeit: 15 Monate

Ausbildungsinhalte u.a.:

  • Organisation und Aufgaben der verschiedenen Behörden
  • Gutachten und Stellungnahmen für Aufsichtsbehörden und Gerichte
  • Grundzüge der Fachplanungen
  • Messungen, Untersuchungen
  • Kommunales Verfassungsrecht
  • Bauleitplanung
  • Arbeitsorganisation

Gestaltung:

Es werden fachpraktische Module in den Fachdiensten 44-46 der Kreisverwaltung absolviert, um den Anwärter/innen mit den Aufgaben eines/r Beamten/in des gehobenen umwelttechnischen Dienstes vertraut zu machen. Zudem werden theoretische Module im Ausbildungslehrgang durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz vermittelt.

Anwärterbezüge während der Ausbildung:

Zurzeit monatlich 1.355,68 brutto (Stand 01.01.2021) plus ggf. Familienzuschläge.

Soziale Leistungen:

Vermögenswirksame Leistungen

Berufsperspektive:

Sachbearbeiter/in für gehobene umwelttechnische Aufgaben in der Verwaltung.

Die Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss ist vorgesehen.

Kontakt

Frau Katja Fall
02351 / 966-6204
02351 966886204
k.fall@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Frau Katja Fall

SG 122 - Personalentwicklung
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 261
Zuletzt aktualisiert am: 01.02.2022