! Corona - Hotline

  Patientenservice
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  Erreichbarkeit 24/7

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  Gesundheitstelefon
  Märkischer Kreis:

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  MAGS NRW:

  0211 91191001

  montags bis freitags:
  8:00 bis 18:00 Uhr

  corona@nrw.de

Pflege - Informationen in der Corona-Lage

Synonyme überspringen
übertragbare Krankheiten, Meldepflicht, Impfung, Virus, Corona, Coronavirus, COVID-19, Covid, Risikogebiet, SARS, Viren,SARS-CoV-2, Risikogebiet , Krankheitszeichen , Hygieneregeln, Hygiene, Infektionsschutz, Kontaktverbot ,
 
Synonyme überspringen
Pflege, Corona, Heimaufsicht, WTG, WTG-Behörde, Pflegeberatung, Hotline,
 

Hotline & weitere umfangreiche Informationen des Fachdienst Pflege für die Bereiche Pflege und Betreuung.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte unsere Hotline-Nummern:

Pflegeberatung

02351-966-7777

pflegeberatung@maerkischer-kreis.de

Mo - Fr 9 - 12 Uhr
Mo 13:30 - 15:30 Uhr
Do 13:30 - 17 Uhr

WTG-Behörde (Heimaufsicht)

02351 966-7788

WTG@maerkischer-kreis.de

Mo - Fr 08:30 – 16 Uhr 
(Außer Feiertage)

Pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie

Die Folgen der Corona-Pandemie fordern pflegenden Angehörigen derzeit immens viel ab – und stellt sie vor zusätzliche praktische Herausforderungen. Die Pflegeberatung des Märkischen Kreises bietet kostenlose Unterstützung an.

Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen im Märkischen Kreis leben zu Hause. Die meisten von ihnen werden allein durch Angehörige versorgt, in zwei von drei Fällen sind es Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Durch den Wegfall wichtiger Entlastungsangebote wie der Tagespflege, stehen gerade berufstätige Angehörige vor dem Problem, die Pflege des Angehörigen und die beruflichen Verpflichtungen miteinander vereinbaren zu müssen. Hinzu kommt vielleicht die Sorge, das Corona-Virus unbemerkt auf die pflegebedürftige Person zu übertragen.

In diesen Fällen können pflegende Angehörige die folgenden gesetzlichen Freistellungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen.

  • kurzzeitige Arbeitsverhinderung für 10 Tage: Dabei können Berufstätige in einer akuten Pflegesituation kurzzeitig von der Arbeit freigestellt werden, um die Pflege neu zu organisieren. Die 10 Tage können auch aufgeteilt werden, z. B. unter Geschwistern. Voraussetzung ist, dass die Situation plötzlich und unerwartet eintrat.
  • Pflegezeit für bis zu 6 Monate: dabei wird die Arbeitszeit reduziert oder vollständig pausiert, um ein pflegebedürftiges Familienmitglied zu pflegen.
  • Familienpflegezeit für bis zu 2 Jahre: dabei kann die wöchentliche Arbeitszeit auf 15 Stunden reduziert werden, um ein pflegebedürftiges Familienmitglied zu pflegen.

Bei Fragen zu den gesetzlichen Freistellungsmöglichkeiten und zur Pflege können sich Betroffene durch die Pflegeberatung des Kreises kostenlos beraten lassen. Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater des Kreises informieren auch zu Angeboten wie Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege oder unterstützen bei der Organisation einer Pflegesituation vor Ort.

Die Pflegeberatung ist wie gewohnt montags von 9-12 Uhr und 13:30-15:30 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags von 9-12 Uhr sowie donnerstags von 9-12 und 13:30-17 Uhr unter 02352/966-7777 erreichbar oder per E-Mail pflegeberatung@maerkischer-kreis.de.

Aufhebung des generellen Besuchsverbots seit dem 10. Mai

Besuche in Pflegeheimen
  • in Einrichtungen der Pflege und
  • der Eingliederungshilfe

Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher.

Kurzscreening für Besucher von vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnlichen Einrichtungen

Alle Besucherinnen und Besucher von vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnlichen Einrichtungen sollen registriert und einem Kurzscreening unterzogen werden. Es müssen unter anderem auch Fragen zum eigenen Gesundheitszustand und zu möglichen Covid-19-Kontakten innerhalb der letzten 14 Tage beantwortet werden. Das Gesundheits- und Sozialministerium stellt einen Musterfragebogen zur Verfügung.

WTG-Behörde (Heimaufsicht)

Pflegeberatung

Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) ist für alle Wohn- und Betreuungsangebote im Märkischen Kreis zuständig. Insbesondere hat die WTG-Behörde die Aufgabe, die Würde, die Rechte, die Interessen und Bedürfnisse der Menschen, die in Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere oder pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung nutzen, vor Beeinträchtigungen zu schützen. Die WTG-Behörde kontrolliert zudem, ob die Rahmenbedingungen für Betreuungs- und Pflegekräfte eingehalten werden und die Leistungsanbieter ihrer Pflichten nachkommen.

Zu den Wohn- und Betreuungsangeboten gehören insbesondere:

  • Pflegeeinrichtungen für ältere- und pflegebedürftige Menschen
  • Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Wohngemeinschaften (z.B. für Demenz, Intensivpflege, etc.)
  • Hospize
  • Tagespflegen
  • Kurzeitpflegeeinrichtungen
  • Ambulante Pflegedienste (für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung)
  • Servicewohnen
  • Besondere Wohnformen (z.B. Intensiv ambulantes Wohnen, etc.)

In der aktuellen Corona-Pandemie Krise obliegt der WTG-Behörde die Aufgabe, alle Menschen in Wohn- und Betreuungsangeboten gem. der jeweils aktuell gültigen Gesetzes- und Erlasslage zu schützen und die Leistungsanbieterinnen und Leistungsanbieter zu beraten.

 

Schutzausrüstung für Betreuungseinrichtungen und Dienste (PSA)

Der Krisenstab des Märkischen Kreises hat die WTG-Behörde zur Verteilung von Bedarfen an Schutzausrüstung an die Einrichtungen der vollstationären Pflege und Eingliederungshilfe, der anbieterverantworteten und selbstverantworteten Wohngemeinschaften, der ambulanten Dienste sowie der Gasteinrichtungen benannt.

Für eine Bedarfsmeldung wenden Sie sich bitte an die WTG-Behörde des Märkischen Kreises unter wtg@maerkischer-kreis.de

Pflegeberatung

Aufgabe der Pflegeberatung ist es, ältere und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige über alle Fragen rund um das Thema Pflege zu beraten. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gibt es in Nordrhein-Westfalen kontaktreduzierende Maßnahmen, die sich auch auf die Situation von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen auswirken.

  • Die persönliche Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wurde bis auf weiteres ausgesetzt. Die Begutachtung zur Einstufung in einen Pflegegrad wird auf Grundlage der vorliegenden Informationen sowie eines Telefonats erfolgen.
  • Die Tagespflegen im Kreisgebiet haben ihre Öffnungszeiten stark eingeschränkt bzw. sind geschlossen.
  • Die Versorgung durch ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte (24 Stunden-Betreuung) in der Häuslichkeit, ist durch die Einreisebeschränkungen in der EU erschwert.
  • Angehörige werden in der aktuellen Situation stärker in die Pflege eingebunden.

Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater des Kreises sind weiterhin telefonisch erreichbar und unterstützen bei der Organisation einer Pflegesituation vor Ort. Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie besonders für Risikogruppen und Mitarbeiter/innen zu reduzieren wurde das Angebot auf die telefonische und schriftliche Beratung beschränkt.

Erreichbarkeit
Die Pflegeberatung ist wie gewohnt montags von 9-12 Uhr und 13:30-15:30 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags von 9-12 Uhr sowie donnerstags von 9-12 und 13:30-17 Uhr unter 02352/966-7777 erreichbar oder per E-Mail pflegeberatung@maerkischer-kreis.de

Zuletzt aktualisiert am: 01.07.2020