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FAQ zum Impfzentrum im Märkischer Kreis

FAQ - Impfzentrum im Märkischen Kreis                             Stand 27.04.2021

1.                           Das Impfzentrum.. 1

1.1.     Was ist ein Impfzentrum?. 1

1.2.      Wo ist das Impfzentrum.. 1

1.3.      Welche Kriterien waren ausschlaggebend?. 2

1.4.      Wann ist das Impfzentrum geöffnet?. 2

1.5.      Wo melde ich mich, wenn ich als Helfer im Impfzentrum mitarbeiten möchte?. 2

1.6.      Wer ist für was zuständig?. 2

1.7.       Wer trägt die Kosten?. 3

2.                           Allgemeines zum Thema Impfen. 3

2.1.      Wer wird zuerst geimpft?. 3

2.2.      Die Priorisierung im Einzelnen: 4

2.2.1.      Höchste Priorität. 4

2.2.2.      Hohe Priorität. 4

2.2.3. Erhöhte Priorität. 5

2.3.      Welcher Impfstoff wird eingesetzt?. 6

 


1.      Das Impfzentrum

 

1.1.     Was ist ein Impfzentrum?


Ein Impfzentrum ist eine zentrale Einrichtung, die alle Anforderungen erfüllt, um viele Personen mit dem Impfstoff zu versorgen und gleichzeitig die Infrastruktur für Lagerung, Aufbereitung und Verwaltung bietet.

 

 

1.2.     Wo ist das Impfzentrum


In Westfalen-Lippe ist der Märkische Kreis der einzige Kreis, der neben dem Hauptimpfzentrum eine zweite Impfstelle anbietet. Seit Februar ist das Impfzentrum Lüdenscheid, Reckenstraße 6 in 58511 Lüdenscheid, mit mehreren Impfstraßen in Betrieb. Die Impfstelle in Iserlohn-Dröschede am Standort der ehemaligen Firma Kottmann / Unisan Lanferkamp 3, ist seit April geöffnet. Geimpft wird täglich zwischen 8 – 20 Uhr.

 

1.3.     Welche Kriterien waren ausschlaggebend?


Ausschlaggebend für die Wahl der beiden Standorte war, dass es jeweils ein große Halle gibt, in der parallel mehrere Impfstraßen Platz haben. Gewährleistet werden kann auch ein separater Bereich für die Anmeldung/Registrierung, ein Warte- sowie ein Nachsorgebereich.

Zudem muss es einen keimarmen gut zu desinfizierenden Raum für die Aufbereitung und Kühlung des Impfstoffs geben. Daneben Lagermöglichkeiten, sanitäre Anlagen, Aufenthaltsmöglichkeiten für die Mitarbeiter und ein Büro für administrative Aufgaben. Um Kontaminationen zu verhindern, sind die Abläufe so zu planen, dass Begegnungsverkehr vermieden wird. Weitere Kriterien waren eine verkehrsgünstige Lage mit guten ÖPNV-Anbindungen, ausreichend Parkmöglichkeiten und ein barrierefreier Zugang.

 

1.4.     Wann ist das Impfzentrum geöffnet?


Die Impfstellen in Lüdenscheid und in Iserlohn sind an sieben Tagen der Woche
von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

 

1.5.     Wo melde ich mich, wenn ich als Helfer im Impfzentrum mitarbeiten möchte?

 

Die Ärztekammer sucht Fachkräfte in Gesundheitsberufen:
www.freiwilligenregister-nrw.de.

Die KVWL sucht unter www.karriere-kvwl.de/jobs.

 

1.6.     Wer ist für was zuständig?

Der Bund ist für die Beschaffung des Impfstoffs verantwortlich.

Das Land trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe und das Impfzubehör. Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen übernehmen den medizinischen Teil der Impfumsetzung und stellen dafür auch das Personal und die IT bereit.

Der Kreis übernimmt den nicht-medizinischen Part der Impfumsetzung. Der Kreis kümmert sich um die Organisation, die Ausstattung und die Bereitstellung des nicht-medizinischen Personals. Personal wird etwa zur Durchführung der Anmeldung der zu Impfenden sowie für den Sicherheitsdienst benötigt.

 

1.7.      Wer trägt die Kosten?

 

Das Land übernimmt die Kosten für die Lagerung und Verteilung des Impfstoffs, für die Beschaffung des Impfzubehörs sowie 50 Prozent der Kosten für Einrichtung und Betrieb der Impfzentren. Die übrigen 50 Prozent übernimmt der Bund.

 

 

2.      Allgemeines zum Thema Impfen

2.1.     Wer wird zuerst geimpft?


Die Bundesregierung hat mit der Impfverordnung geregelt, wer in Deutschland zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden soll. Da anfangs nur eine begrenzte Menge an Impfdosen zur Verfügung stehen wird, ist in der Verordnung eine Priorisierung nach den drei Stufen höchste, hohe und erhöhte Priorität vorgesehen. Danach folgen in einer vierten Gruppe alle Menschen, die nicht in einer der Priorisierungsstufen erwähnt werden.  

KVWL und Kreis informieren in Ihren Veröffentlichungen alle Aktualisierungen was die impfberechtigten Gruppen angeht.


2.2.     Die Priorisierung im Einzelnen:


2.2.1. Höchste Priorität

>>>         Über 80-Jährige

>>>         Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

>>>         Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

>>>         Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

>>>         Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin).

 

2.2.2. Hohe Priorität

 

>>>        Über 70-Jährige

>>>        Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation

>>>        Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.

>>>        Kontaktpersonen von Schwangeren

>>>        Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

>>>        Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

>>>        Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

>>>        Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur

>>>        Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

 

2.2.3. Erhöhte Priorität



>>>        Über 60-Jährige

>>>        Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma

>>>        Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

>>>        Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz

>>>        Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation

>>>        Erzieher und Lehrer

>>>        Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/nc/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

 

2.3.     Welcher Impfstoff wird eingesetzt?

 

Im Impfzentrum werden im Laufe der Zeit voraussichtlich unterschiedliche Impfstoffe zum Einsatz kommen. Bei dem ersten verfügbaren Impfstoff BioNTech/Pfizer ist zu berücksichtigen, dass jeder Mensch zweimal mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden muss.

Personen über 60 Jahre erhalten die 2. Impfung ebenfalls mit Vaxzevria® von AstraZeneca.

Für Personen unter 60 Jahre, die bereits eine Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca erhalten haben, empfiehlt die STIKO zurzeit, die 2. Impfung 12 Wochen nach der 1. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna) durchzuführen. Laut STIKO-Empfehlung bleibt auch die 2. Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca nach 12 Wochen nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz der zu impfenden Personen möglich.

Dies ist nur bei entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffs möglich

Weitere Informationen zu den verschiedenen Impfstoffen:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

Synonyme überspringen
FAQ, Corona, Coronavirus, Coronalage, Covid, Covid19, covid-19, FAQ_Corona, Faq Corona, häufig gestellte fragen, Impfzentren, Impfzentrum, Impfung, Impfungen, Impfstoff
 
Zuletzt aktualisiert am: 27.04.2021