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FAQ zum Impfzentrum im Märkischer Kreis

FAQ - Impfzentrum im Märkischen Kreis                             Stand 22.01.2021

1.  Das Impfzentrum.. 2

1.1.     Was ist ein Impfzentrum?. 2

1.2.      Wo ist das Impfzentrum.. 2

1.3.      Welche Kriterien waren ausschlaggebend?. 2

1.4.      Wann ist das Impfzentrum geöffnet?. 3

1.5.      Wo melde ich mich, wenn ich als Helfer im Impfzentrum mitarbeiten möchte?. 3

1.6.      Wer ist für was zuständig?. 3

1.7.       Wer trägt die Kosten?. 3

2.  Allgemeines zum Thema Impfen. 4

2.1.      Wer wird zuerst geimpft?. 4

2.2.      Die Priorisierung im Einzelnen: 4

2.2.1.      Höchste Priorität. 4

2.2.2.      Hohe Priorität. 4

2.2.3.      Erhöhte Priorität. 5

2.3.      Welcher Impfstoff wird eingesetzt?. 6

2.4.      Ab wann wird geimpft?. 6

3.  Mein Impftermin. 7

3.1.      Wie bekomme ich einen Impftermin?. 7

3.2.      Es sind zwei Impfungen erforderlich. Wann vereinbare ich den Termin für die zweite Impfung?  7

3.3.      Was passiert, wenn ich meinen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen kann?. 8

3.4.      Wie komme ich zum Impfzentrum?. 8

3.5.      Warum kann ich (noch) nicht in der Arztpraxis oder zu Hause geimpft werden?. 8

3.6.      Kann ich eine Begleitperson zum Impfzentrum mitbringen?. 9

3.7.      Welche Hygieneregeln gelten im Impfzentrum?. 9

3.8.      Welche Dokumente benötige ich für die Impfung?. 9

3.9.      Was erwartet mich nach der Ankunft am Impfzentrum des Märkischen Kreises?. 10

3.10.      Welche Informationen erhalte ich vor der Impfung?. 10

3.11.      Wer bezahlt meine Impfung?. 11

3.12.      Kann ich mich auch im geplanten Standort des Impfzentrums in Iserlohn impfen lassen?  11

3.13.      Gibt es auch mehrsprachige Informationen zum Impfangebot?. 11

3.14.      An wen wende ich mich, wenn ich noch weitere Fragen habe?. 12

 

1.      Das Impfzentrum

 

1.1.     Was ist ein Impfzentrum?


Ein Impfzentrum ist eine zentrale Einrichtung, die alle Anforderungen erfüllt, um viele Personen mit dem Impfstoff zu versorgen und gleichzeitig die Infrastruktur für Lagerung, Aufbereitung und Verwaltung bietet.

 

1.2.     Wo ist das Impfzentrum


Der Märkische Kreis plant aufgrund seiner Fläche mit einem Impfzentrum an zwei Standorten. Der Krisenstab hat sich in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden für die Historische Schützenhalle am Loh in Lüdenscheid und für den Standort der ehemaligen Firma Kottmann/Unisan, Lanferkamp 3 im Gewerbegebiet 58638 Dröschede/Iserlohn entschieden. Dafür wurden zuvor mehrere Objekte im Märkischen Kreis geprüft. Zunächst wurde ein Impfzentrum in der Historischen Schützenhalle, Reckenstraße 6 in 58511 Lüdenscheid eingerichtet.

 

1.3.     Welche Kriterien waren ausschlaggebend?


Ausschlaggebend für die Wahl der beiden Standorte war, dass es jeweils ein große Halle gibt, in der parallel mehrere Impfstraßen Platz haben. Gewährleistet werden kann auch ein separater Bereich für die Anmeldung/Registrierung, ein Warte- sowie ein Nachsorgebereich.

Zudem muss es einen keimarmen gut zu desinfizierenden Raum für die Aufbereitung und Kühlung des Impfstoffs geben. Daneben Lagermöglichkeiten, sanitäre Anlagen, Aufenthaltsmöglichkeiten für die Mitarbeiter und ein Büro für administrative Aufgaben. Um Kontaminationen zu verhindern, sind die Abläufe so zu planen, dass Begegnungsverkehr vermieden wird. Weitere Kriterien waren eine verkehrsgünstige Lage mit guten ÖPNV-Anbindungen, ausreichend Parkmöglichkeiten und ein barrierefreier Zugang.

 

1.4.     Wann ist das Impfzentrum geöffnet?

 

Nach Anweisung des MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) wird das Impfzentrum in Lüdenscheid am 08.Februar 2021 mit 5 Impfstraßen in einer Schicht (nachmittags) starten.   

 

1.5.     Wo melde ich mich, wenn ich als Helfer im Impfzentrum mitarbeiten möchte?

 

Die Ärztekammer sucht Fachkräfte in Gesundheitsberufen:
www.freiwilligenregister-nrw.de.

Die KVWL sucht unter www.karriere-kvwl.de/jobs.

 

1.6.     Wer ist für was zuständig?

Der Bund ist für die Beschaffung des Impfstoffs verantwortlich.

Das Land trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe und das Impfzubehör. Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen übernehmen den medizinischen Teil der Impfumsetzung und stellen dafür auch das Personal und die IT bereit.

Der Kreis übernimmt den nicht-medizinischen Part der Impfumsetzung. Der Kreis kümmert sich um die Organisation, die Ausstattung und die Bereitstellung des nicht-medizinischen Personals. Personal wird etwa zur Durchführung der Anmeldung der zu Impfenden sowie für den Sicherheitsdienst benötigt.

 

1.7.      Wer trägt die Kosten?

 

Das Land übernimmt die Kosten für die Lagerung und Verteilung des Impfstoffs, für die Beschaffung des Impfzubehörs sowie 50 Prozent der Kosten für Einrichtung und Betrieb der Impfzentren. Die übrigen 50 Prozent übernimmt der Bund.

 

 

2.      Allgemeines zum Thema Impfen

2.1.     Wer wird zuerst geimpft?


Die Bundesregierung hat mit der Impfverordnung geregelt, wer in Deutschland zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden soll. Da anfangs nur eine begrenzte Menge an Impfdosen zur Verfügung stehen wird, ist in der Verordnung eine Priorisierung nach den drei Stufen höchste, hohe und erhöhte Priorität vorgesehen. Danach folgen in einer vierten Gruppe alle Menschen, die nicht in einer der Priorisierungsstufen erwähnt werden.  


2.2.     Die Priorisierung im Einzelnen:


2.2.1. Höchste Priorität

>>>         Über 80-Jährige

>>>         Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

>>>         Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

>>>         Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

>>>         Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

 

2.2.2. Hohe Priorität

>>>        Über 70-Jährige

>>>        Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation

>>>        Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.

>>>        Kontaktpersonen von Schwangeren

>>>        Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

>>>        Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

>>>        Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

>>>        Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur

>>>        Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

 

2.2.3. Erhöhte Priorität

>>>        Über 60-Jährige

>>>        Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma

>>>        Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

>>>        Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz

>>>        Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation

>>>        Erzieher und Lehrer

>>>        Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/nc/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

 

2.3.     Welcher Impfstoff wird eingesetzt?

 

Als erster Impfstoff wurde im Dezember der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zugelassen. Am 06. Januar 2021 folgte die Zulassung für den Impfstoff von Moderna.

Im Impfzentrum werden im Laufe der Zeit voraussichtlich unterschiedliche Impfstoffe zum Einsatz kommen. Bei dem ersten verfügbaren Impfstoff BioNTech/Pfizer ist zu berücksichtigen, dass jeder Mensch zweimal mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden muss. Ob dies für nachfolgende Impfstoffe auch zutreffen wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. Je nach Impfstoff könnte eine spezielle Kühlung notwendig werden. Der Impfstoff wird vom Land NRW tagesaktuell zugewiesen. Eine Auswahl des Impfstoffs nicht möglich. Es wird allerdings bei der Terminvereinbarung sichergestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger zweimal mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Impfstoffen:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

 

2.4.     Ab wann wird geimpft?

Seit dem 27. Dezember 2020 wird im Märkischen Kreis geimpft. Als erste Priorität wurden zunächst die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser über mobile Impfteams mit Impfstoff versorgt.

Nach Anweisung des MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) wird das Impfzentrum in Lüdenscheid am 08.Februar 2021 mit 5 Impfstraßen in einer Schicht (nachmittags) starten.  

Ab 18. Januar schreibt der Märkische Kreis Bürgerinnen und Bürger an, die in diesem Jahr 80 Jahre oder älter werden. Sie sind eingeladen, ab dem 25.01.21 über die zentrale Terminvereinbarung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) einen Impftermin im Impfzentrum zu vereinbaren. 

Die Terminvergabe unter:         

1)  Tel:      116 117        

2)  Tel:      0800 116 117 02

3)  www.116117.de

 

3.      Mein Impftermin

 

3.1.     Wie bekomme ich einen Impftermin?

 

Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit bevorzugt die Online-Buchungs-Funktion unter www.116117.de.

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, können Sie einen Impftermin auch telefonisch unter den Telefonnummern 116 117 oder 0800/116 117 02 buchen. Hier könnte es allerdings zu Wartezeiten kommen.

 

3.2.     Es sind zwei Impfungen erforderlich. Wann vereinbare ich den Termin für die zweite Impfung?

 

Bitte nutzen Sie für die Terminreservierung nach Möglichkeit das Online-Buchungs-Angebot. Buchen Sie direkt beide Impftermine. Telefonisch werden beide Termine ebenfalls zeitgleich vergeben.

 

3.3.     Was passiert, wenn ich meinen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen kann?

 

Bitte versuchen Sie nach Möglichkeit, den vereinbarten Impftermin einzuhalten. Sollte dies absolut nicht möglich sein, buchen Sie Ihren Termin bitte um. Sofern Sie Ihren Impftermin per Online-Buchung reservieren, erhalten Sie einen Code. Mit diesem Code lässt sich der Termin online umbuchen.  

Bei telefonischer Terminvereinbarung müsste der Impftermin wiederum telefonisch unter der 116 117 oder der 0800/116 117 02 geändert bzw. neu gebucht werden.

 

3.4.     Wie komme ich zum Impfzentrum?

 

Nach Anweisung des MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) wird das Impfzentrum Lüdenscheid, Reckenstraße 6 in 58511 Lüdenscheid, am 08.Februar 2021 mit fünf Impfstraßen in einer Schicht (nachmittags) starten.

Bitte entnehmen Sie der Anreisebeschreibung mit den dazugehörenden Karten Ihren Weg zum Impfzentrum des Märkischen Kreises.
https://www.maerkischer-kreis.de/corona/impfungen/anreise.php  

Sie können das Impfzentrum mit dem Pkw, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Taxi erreichen. Bei eingeschränkter Mobilität lassen Sie sich bitte von Freunden, Familienangehörigen oder Nachbarn helfen bzw. fahren.

Ist Ihnen eine Anreise aus finanziellen Gründen nicht möglich, sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse an. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen empfiehlt ihren Mitgliedern in bestimmten Fällen die Übernahme der Transportkosten durch die Krankenkasse.

 

3.5.     Warum kann ich (noch) nicht in der Arztpraxis oder zu Hause geimpft werden?

 

Nach den Vorgaben des MAGS NRW (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

wird zunächst in den Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und in den Impfzentren geimpft.

 

Ziel ist es, möglichst schnell und effizient eine hohe Durchimpfungsrate zu erreichen.

Der derzeit verfügbare Impfstoff erfordert eine aufwendige Logistik. Er muss bis zur Aufbereitung auf -70 Grad Celsius gekühlt werden und ist nach dem Auftauen nur begrenzt haltbar. Die Aufbereitung des Impfstoffes erfolgt deswegen auch direkt am Ort der Impfungen (Impfzentrum). Ein Transport einzelner Impfdosen in eine Arztpraxis oder zu Ihnen nach Hause ist daher leider nicht möglich.

 

Im Laufe des Jahres wird die Zulassung anderer Impfstoffe erwartet, die auch in der Arztpraxis oder falls erforderlich mit Arztbesuch zu Hause verimpft werden können. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse beraten.

 

3.6.     Kann ich eine Begleitperson zum Impfzentrum mitbringen?

 

Die Zahl der im Impfzentrum anwesenden Personen muss möglichst geringgehalten werden. Daher ist es nur dann möglich eine Begleitperson mitzubringen, wenn dies zur Unterstützung der zu Impfung angemeldeten Person absolut unerlässlich ist.

In diesen Fällen ist eine Impfung der Begleitperson leider nicht möglich, da nur Impfstoffmengen für die für Impfung vorgesehenen Personen vorgehalten werden.

Bitte sagen Sie am Eingangszelt, wenn Sie Hilfe und Unterstützung benötigen; dort befinden sich auch Rollstühle, die während Ihres Aufenthalts im Impfzentrum genutzt werden können.

 

3.7.     Welche Hygieneregeln gelten im Impfzentrum?

 

Im Impfzentrum gibt es ein strenges Hygienekonzept. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Um Begegnungen zu vermeiden herrscht ein Einbahnstraßenverkehr. Der Abstand von 1,5 Meter muss gewahrt werden. Es wird für eine kontinuierliche Belüftung gesorgt. Desinfektionsmittelspender sind an allen Stationen verfügbar. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nicht gestattet.

 

3.8.     Welche Dokumente benötige ich für die Impfung?

 

Nach derzeitigem Stand muss neben der Terminbestätigung der Personalausweis und der Impfausweis, falls vorhanden, vorgezeigt werden. Falls vorhanden, sollten auch wichtige medizinische Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden.

 

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

 

Vorab herunterladen und ausfüllen können Sie den Aufklärungsbogen und die Einwilligungserklärung.

 

3.9.     Was erwartet mich nach der Ankunft am Impfzentrum des Märkischen Kreises?

 

>>>            Prüfung der gültigen Terminvereinbarung

>>>            Abgleich Ihrer Personendaten und Feststellung der Impfberechtigung, Ausgabe der Einwilligungserklärung und des Aufklärungsbogens

>>>            Im Wartebereich lesen Sie sich bitte den Aufklärungsbogen durch und füllen Sie die Einwilligungserklärung aus

>>>            Aufklärungsgespräch mit dem Arzt

>>>            Unterzeichnung der Einwilligungserklärung

>>>            Impfung

>>>            Nachbeobachtung im Ausgangswartebereich

>>>            Datenerfassung und der Check-Out

 

3.10.   Welche Informationen erhalte ich vor der Impfung?

 

Der impfende Arzt ist nach der Coronavirus-Impfverordnung verpflichtet, im einem Beratungsgespräch vor Ort ausführlich über die Impfung zu beraten. Die Aufklärung und Impfberatung der zu impfenden Person beinhalten:

 

>>>           die Information über den Nutzen der Schutzimpfung und die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19),

>>>           die Erhebung der Anamnese einschließlich der Impfanamnese sowie der Befragung über das Vorliegen möglicher Kontraindikationen,

>>>           die Feststellung der aktuellen Befindlichkeit zum Ausschluss akuter Erkrankungen oder Allergien,

>>>           Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen der Schutzimpfung,

>>>           die Informationen über den Eintritt und die Dauer der Schutzwirkung der Schutzimpfung,

>>>           Hinweise zu Folge- und Auffrischimpfungen,

>>>           Empfehlungen über Verhaltensmaßnahmen im Anschluss an die Schutzimpfung.

Der Anspruch umfasst außerdem die Ausstellung einer Impfdokumentation.

 

 

3.11.   Wer bezahlt meine Impfung?

 

Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Auf Grundlage des 3. Bevölkerungsschutzgesetzes hat das BMG (Bundesministerium für Gesundheit) eine entsprechende Rechtsverordnung erarbeitet. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherung die ärztliche Leistung.

 

3.12.   Kann ich mich auch im geplanten Standort des Impfzentrums in Iserlohn impfen lassen?

Der Märkische Kreis beabsichtigt, auch in Iserlohn ein Impfzentrum in Betrieb zu nehmen. Dazu finden derzeit Abstimmungsgespräche mit dem Gesundheitsministerium und mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) statt. Aktuell ist eine Impfung auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des nördlichen Kreisgebiets aber nur am Standort in Lüdenscheid möglich.

 

3.13.   Gibt es auch mehrsprachige Informationen zum Impfangebot?

 

Mehrsprachige Informationen zum Thema Impfen hat der Märkische Kreis hier zusammengestellt.
www.maerkischer-kreis.de/corona/impfungen/mehrsprachig-impfzentrum.php

 

Wer für das Arztgespräch beim Impftermin Unterstützung von einem Sprachmittler/ einer Sprachmittlerin benötigt, kann hier einen Antrag stellen.
https://www.maerkischer-kreis.de/jugend-bildung/bildung-integration/laien_sprachmittlerpool/laien_sprachmittlerpool.php

 

Rund um das Thema Corona bietet der Märkische Kreis montags bis freitags von 8 - 12.30 Uhr unter 02351 966 7274 eine Hotline in Arabisch und Türkisch an.


3.14.   An wen wende ich mich, wenn ich noch weitere Fragen habe?

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums stehen Ihnen vor Ort gerne für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf

www.maerkischer-kreis.de

www.corona-kvwl.de

www.mags.nrw

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Zuletzt aktualisiert am: 22.01.2021