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FAQ zur Coronalage

Bürgerauskünfte - Stand 07.08.2020

FAQ-Liste für Bürgerauskünfte zur Lage Coronavirus COVID-19

Inhalt:

1. Allgemeine Fragen

2. Fragen zu Verdachtsfällen, Infizierungen, Kontakten und Testverfahren

3. Arbeitsrechtliche Fragen und Betreuungs-Angelegenheiten

4. Schutzausstattung und Desinfektion

5. Fragen zur Corona-Einreise-Verordnung

6. Ordnungsrechtliche Zuständigkeiten, Pflichten, Genehmigungen, Beschwerden

7. Krankenhäuser, Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe sowie sonstiges rund um das Thema Gesundheit


Nr.

Frage

Antwort

1

Allgemeine Fragen

1.1

Wie wird das Virus übertragen?

Von Mensch zu Mensch. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei Grippeviren auch - primär über Sekrete der Atemwege erfolgt.

1.2

Wie macht sich das Virus bemerkbar?

Wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber einhergehen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einigen Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen.

1.3

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

1.4

Kann man an diesem Virus sterben?

Ja. Besonders betroffen waren bisher ältere Menschen und/oder Menschen, die bereits an chronischen Grunderkrankungen litten.

1.5

Wie kann man sich schützen?

Gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen schützen auch vor anderen akuten Atemwegserkrankungen, u.a. auch vor der Grippe.

 

Darüber hinaus müssen seit dem 27.04.2020 in der Öffentlichkeit Masken getragen werden. Näheres hierzu s. Punkte 6.5 und 6.6.

 

Umfangreiche Informationen zur Hygiene beim Husten und Niesen sowie zum Händewaschen werden durch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt.

1.6

Gibt es eine Impfung?

Es wird an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Bisher ist aber keine Schutzimpfung verfügbar.

1.7

Wie ist die Therapie?

Eine spezifische Therapie gibt es bisher nicht. Die Symptome werden nach ärztlicher Anordnung behandelt.

1.8

Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Virus betroffen?

Können auf den Internetseitendes RKI unter „Neuartiges Coronavirus/Risikogebiete“ bei www.rki.de/covid-19-risikogebiete nachgeschlagen werden.


Darüber hinaus wird auf die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes verwiesen.

1.9

Besteht eine Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem Virus anzustecken?

Eine derartige Übertragung ist nicht auszuschließen.

Nr.

Frage

Antwort

2

Fragen zu Verdachtsfällen, Infizierungen, Kontakten und Testverfahren

2.1

Wer führt grundsätzlich Testungen bzw. Abstriche durch?

Die jeweiligen niedergelassenen Ärzte/Hausärzte. Betroffene melden sich dort zuvor telefonisch.

2.2

Verfahren bei Virusinfektionen in Einrichtungen (z. B. Pflegeheime)

Dem Gesundheitsamt gemeldete Verdachtsfälle werden von mobilen Abstrich-Teams des Märkischen Kreises getestet. Ist der Befund positiv, werden auch die anderen Bewohner und Mitarbeiter von mobilen Teams des Märkischen Kreises abgestrichen.

2.3

Können sich mobile Teams ausweisen?

Ja.

2.4

Wer testet Personen, die zur Aufnahme einer stationären Krankenhausbe-handlung vorgesehen sind?

Aufnehmendes Krankenhaus.

2.5

Wer testet Personen, die zur Aufnahme ineiner voll- oder teilstationären Einrichtung zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oderpflegebedürftiger Menschen vorgesehen sind?

Grundsätzlichmobile Teams des Märkischen Kreises. Zuvor meldet die aufnehmende Einrichtungdem Märkischen Kreis unter
abstrich@maerkischer-kreis.de
den Bedarf.
Der Märkische Kreisvereinbart dann einen Abstrichtermin mit den zur Aufnahme anstehendenPersonen und sendet dort ein mobiles Team hin.

2.6

Wer testet Personen, die über die Corona-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden?

Niedergelassene Ärzte/Hausärzte.

2.7

Wer bezahlt grundsätzlich den Test?

a)Testung symptomatischer Personen: Hier tragen die Krankenkassen die Kosten für den Abstrich und das Labor

b)Testung asymptomatischer Personen: Hier tragen die Krankenkassen die Kosten nur für das Labor. Der Rest wird vom Kreis getragen.

2.8

Abschließendes Abstrichverfahren bei positiven Fällen zum Ende der Quarantäne.

Beim positiv Getesteten mit leichtem Krankheitsverlauf: Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden: Quarantäne wird nach Absprache mit dem Gesundheitsamt ohne Abstriche aufgehoben

Nach vorangehendem Krankenhausaufenthalt:
Frühestens 14 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus nach klinischer Besserung gemäß Punkt 1 und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden: Quarantäne wird nach Absprache mit dem Gesundheitsamt ebenfalls ohne Abstriche aufgehoben.

Bei Personal aus medizinischen und Pflege-Einrichtungen (inkl. ambulanter Einrichtungen):
Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden gibt es 2 Abstriche im Abstand von 24 Stunden. Ist das Ergebnis negativ, wird die Quarantäne aufgehoben.

2.9

Was sind Kontaktpersonen

Personen mit einem Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome. Das Ende der infektiösen Periode ist momentan nicht sicher anzugeben.

2.10

Was sind Kontaktpersonen der Kategorie I

· Personen mit mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.

· Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.

· Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (unter 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.

2.11

Was sind Kontaktpersonen der Kategorie II

· Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.

· Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.

·Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzbekleidung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten wurde.

2.12

Wird bei K I-Personen Quarantäne angeordnet?

Ja, für 14 Tage. Soweit keine Symptome auftauchen, ist die Quarantäne nach 14 Tagen automatisch beendet, ohne dass die betroffene Person nochmals kontaktiert wird (weder schriftlich noch mündlich).

2.13

Werden K I-Personen weiterhin täglich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

Nein, die Personen sollen sich selbst nur beim Arzt melden, wenn sie Symptome verspüren.

2.14

Wird bei jeder K I-Person noch ein Abstrich vorgenommen?

Nein, ein Abstrich wird nur noch vorgenommen, wenn die Person Symptome hat oder der Kreis das veranlasst. Durchgeführt wird der Abstrich grundsätzlich beim niedergelassenen Arzt.

2.15

Darf die K I-Person trotz angeordneter Quarantäne zum Arzt fahren?

Ja, aber nur

· allein im Auto,

· direkt zum Arzt,

· von dort direkt wieder nach Hause.

2.16

Gibt es Quarantäne auch schon für Verdachtsfälle?

Nein. Bei Verdachtsfällen wird bis zur Vorlage des Abstrichergebnisses empfohlen, zu Hause zu bleiben. Das gilt auch für alle anderen im Haushalt lebenden Personen. Sobald das Testergebnis vorliegt, erhalten die Betroffenen Nachricht. Ist das Ergebnis positiv, werden sie per Bescheid (mündlich und schriftlich) offiziell in Quarantäne gesetzt. Das ist dann auch nicht mehr freiwillig, hieran sind die Betroffenen gebunden.

2.17

Gibt es ständigen telefonischen Kontakt zwischen Verdachtsfällen und Gesundheitsamt?

Nein

2.18

Gibt es bei Empfehlungen des Arztes oder des Gesundheitsamtes zunächst daheim zu bleiben eine schriftliche Vorlage/ Bescheinigung für Arbeitgeber (z. B. Verdachtsfall oder Kategorie II)?

Nein. Und hierfür gibt es auch keine Ordnungsverfügung.

2.19

Wie sollen Ärzte mit Personen umgehen, die angeben, über ihre Corona-App mit einem positiv getesteten Fall in Kontakt gestanden zu haben?

Abstreichen.

2.20

Wie melden Ärzte oder Einrichtungen einen positiv getesteten Fall?

In solchen Fällen, geht die Meldung mit dem Laborbefund an das Gesundheitsamt mit der Fax-Nr.: 02352/966-7164

2.21

Fragen zur Dauer zwischen Abstrichen und Ergebnissen

 

Hierzu lässt sich keine klare Aussage treffen. Je nach Auslastung der Labore kann das mehrere Tage dauern.

Nr.

Frage

Antwort

3

Arbeitsrechtliche Fragen und Betreuungs-Angelegenheiten

3.1

Kann ein Arbeitsgeber Tests verlangen ?

NEIN

3.2

Arbeitsunfähigkeitsbe-scheinigungen

1. Verdachtsfälle und positive Fälle:
Arzt kann für einige Tage AU ausstellen; positive getestete Fälle erhalten eine Ordnungsverfügung zur Quarantäne. Auch das gilt für den Arbeitgeber.

2. Kontaktpersonen Kategorie I:
Erhalten Ordnungsverfügung zur Quarantäne. Diese OV gilt als Nachweis für den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber bekommt die weiterlaufenden Lohnkosten erstattet.

3.3

Besonderer Betreuungsbedarf (Notbetreuung) von Kindern in Kitas und Schulen

Eine solche Betreuung ist bei Eltern vorgesehen, die in Tätigkeitsbereichen der Anlagen 1 und 2 der Coronabetreuungs-VO eingesetzt sind und keine andere Betreuungsmöglichkeit finden.

3.4

Wer entscheidet das?

Die jeweiligen Leitungen der Einrichtungen.

3.5

Welche Voraussetzung ist zu erfüllen?

· Nachweis, dass mindestens ein Elternteil bzw. eine sorgeberechtigte Person nicht in der Lage ist, die Betreuung zu übernehmen, weil sie in einem der Anlage 1 oder 2 der VO genannten Bereich tätig ist

· hierzu bedarf es der schriftlichen Erklärung des Arbeitgebers oder Dienstherrn

· Selbstständige verfassen eine Eigenerklärung

3.6

Alleinerziehende Mütter oder Väter

Alleinerziehende Elternteile, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, haben ab dem 27. April 2020 Anspruch auf die Teilnahme ihres Kindes an der Notbetreuung, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann.
Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der Auflistung der Tätigkeitsfelder, die sich aus der Anlage der CoronaBetrVO ergeben.

3.7

Was genau sind Schlüsselpersonen?

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung dient.
Des Weiteren zählen hierzu Angehörige von Berufsgruppen, zu denen die Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens gehören (wie halt Energieversorgung, Telekommunikation usw.).

3.8

Fragen zu finanziellen Entschädigungen insgesamt

Die Betriebe sollen sich grundsätzlich in solchen Fragen (besonders bei Anträgen) zunächst an ihre Hausbanken wenden. Weitere Infos sollen sie bei ihren Branchenverbänden, Innungen u. s. w. einholen.

3.9

Fragen zur Erstattung fortgesetzten Arbeitsverdienstes/

Lohnfortzahlung in Zusammenhang mit COVID-19

Anspruchsteller wenden sich an:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Von-Vincke-Str. 23-25
48143 Münster
Tel.: 0251/591-01
e-mail: ser@lwl.org

Nr.

Frage

Antwort

4

Schutzausstattung und Desinfektion

4.1

Grundsätzliches zu Fragen nach Schutzausstattung

Einige Artikel sind bundesweit noch knapp. Der MK erhält Zulieferungen von Land und Bund, die wiederum nach Priorität verteilt werden (s. auch Punkt 4.2). Anfragen per e-mail sind an das Postfach des Krisenstabes (krisenstab-mk@maerkischer-kreis.de) weiterzuleiten.

4.2

Prioritäten bei der Verteilung von Schutzausstattung und Desinfektionsmitteln

Bei einer Verteilung werden zur Zeit erst

· Krankenhäuser,

· Rettungsdienst,

· Pflegeeinrichtungen und Pflegeambulanzen bedacht.

4.3

Wie sieht das aus mit Praxen für Physio- , Ergotherapien oder ähnlichen Einrichtungen?

Werden nicht bedacht. Diese Betriebe sind auf den Handel angewiesen.

Nr.

Frage

Antwort

5

Fragen zur Corona-Einreise-Verordnung

5.1

Grundregel

Personen, die sich in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich immer unmittelbar nach Rückkehr in den Märkischen Kreis beim Gesundheitsamt melden.

Aktuelle Risikogebiete finden Sie unter RKI.de Risikogebiete

Liegt kein aktueller negativer Test vor, müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten sofort für 14 Tage in die häusliche Quarantäne begeben. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem Hausstand angehören.

Liegt Ihnen ein aktueller negativer Test bei Einreise vor, müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben und Sie können sich frei, aber vorsichtig in der Öffentlichkeit bewegen. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden zum Zeitpunkt der Einreise sein. Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses.

Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes nur für Reiserückkehrer:
Telefon:
02352 / 966 – 7273, Montag bis Freitag: 09.00 – 12.00 Uhr
oder e-mail: cs@maerkischer-kreis.de

Bitte möglichst das Online-Formular nutzen: Online-Formular

5.2

Erhalten diese Personen eine Ordnungsverfügung?

Nur, wenn das Gesundheitsamt eine Quarantäne verfügt.

5.3

Ich bin in Quarantäne und muss zum Arzt

Für einen Arztbesuch während der Quarantäne gilt:
• telefonische Meldung beim Hausarzt
• telefonische Meldung an das Ordnungsamt über den anstehenden Arzttermin
• Fahrt auf direktem Weg mit dem eigenen PKW zum Arzt.
Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht genutzt werden.
Erledigungen auf der Fahrt sind nicht erlaubt.

5.4

Kann eine Quarantäne vorzeitig aufgehoben werden?

Die Quarantäne ist sofort aufgehoben und beendet, wenn Ihnen ein negatives Testergebnis von einem Abstrich während des Quarantänezeitraums vorliegt.
Sie sind verpflichtet, dem Märkischen Kreis den Laborbefund unverzüglich zuzusenden, per e-mail ( cs@maerkischer-kreis.de), Fax oder Post sobald dieser Ihnen vorliegt.
Senden Sie den Laborbefund nicht unverzüglich zurück, kann ein Bußgeld verhängt werden.

Besteht eine Testpflicht?

Eine Testpflicht soll erst in den nächsten Tagen eingeführt werden. (Stand 02.08.3020)

 

5.5

Wer führt einen Test durch? Ist er kostenlos?

Jeder Auslandsreiserückkehrer kann sich innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr kostenlos am Einreiseflughafen oder von seinem Hausarzt testen lassen. Sollte Ihr Hausarzt Sie nicht kostenfrei abstreichen, können Sie sich zur Klärung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, www.kvwl.de , in Verbindung setzen.

5.6

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Grundsätzlich von der Quarantänepflicht befreit sind z. B. Personen,

• die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren;

• die sich aus zwingenden beruflichen Angelegenheiten in einem Risikogebiet aufgehalten haben, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen oder Bussen und sich unverzüglich nach Einreise ein ärztliches Attest beschaffen.

Weitere Ausnahmen siehe unter:
https://www.land.nrw/corona

Nr.

Frage

Antwort

6

Ordnungsrechtliche Zuständigkeiten, Pflichten, Genehmigungen, Beschwerden

6.1

Nagelstudios, Maniküre, Kosmetik, Massage, Friseure, Sonnenstudios, Fitnessstudios, Fußpfleger, Tätowierer

Dürfen unter Auflagen wieder betrieben werden.

6.2

Gaststätten, Restaurants

Dürfen unter Auflagen wieder betrieben werden.

6.3

Anfragen oder Anträge zur Genehmigung von Weiterführungen oder Wiedereröffnungen eines Betriebes (z. B.: Fußpflege, Fitnessstudios, Gastronomie etc.) oder

Veranstaltungen usw.

Sind an die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden zu richten, e-Mail-Eingänge entsprechend weiterzuleiten.

6.4

Beschwerden bzw. Meldungen von Bürgern, dass Hygiene – und Abstandsregeln angeblich nicht eingehalten werden

Sind an die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden zu richten, e-Mail-Eingänge entsprechend weiterzuleiten.

6.5

Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (§ 2 Abs. 3 CoronaSchVO)

Unter anderem

1. in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen,

2. in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden außer beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr,

3. in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,

4. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen.

6.6

Ausnahmen zur Maskenpflicht

Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) ersetzt werden.

6.7

Gottesdienste

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften können Gottesdienste wieder stattfinden.

6.8

Gibt es Einschränkungen bei der Art von Bestattungen?

Nein

6.9

Weiteres/ständige Aktualisierungen

s. CoronaschutzVO unter: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-06-19_fassung_coronaschvo_ab_20.06.2020_lesefassung.pdf

Nr.

Frage

Antwort

7

Krankenhäuser, Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe sowie sonstiges rund um das Thema Gesundheit

7.1

Besuche in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Besuche sind grundsätzlich unter Auflagen wieder möglich. Hierzu erstellen die Einrichtungen entsprechende Besuchskonzepte.

Vor Besuchen ist telefonisch Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen.

7.2

Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge – und Rehabilitationsein-richtungen

Sind seit 15.06.2020 im Märkischen Kreis grundsätzlich wieder zulässig. Näheres regeln die Einrichtungen. Deshalb auch hier: Vor Besuch telefonische Kontaktaufnahme.

7.3

Anwesenheit von Vätern bei der Geburt ihres Kindes

Nach Absprache mit dem Krankenhaus

7.4

Wer untersucht Personen vor Aufnahme in einem Krankenhaus auf COVID-19?

Die Krankenhäuser selbst.

7.5

Wer untersucht Personen vor Neuaufnahme in einer Pflegeeinrichtung auf COVID-19, die sich nicht im Krankenhaus befanden?

Grundsätzlich niedergelassene Ärzte bzw. Hausärzte.

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FAQ, Corona, Coronavirus, Coronalage, Covid, Covid19, covid-19, FAQ_Corona, Faq Corona, häufig gestellte fragen, bürgerinfo
 

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Zuletzt aktualisiert am: 07.08.2020