Breitbandausbau "weiße Flecken"

Bundesförderprogramm (6. Call)

Gute Nachrichten gibt es auch für Einzellagen außerhalb größerer Ortschaften, die bislang nicht in den aufgeführten Förderverfahren berücksichtigt werden konnten. Der Bund stellt für rd. 4.000 Privatadressen im Märkischen Kreis sowie für 58 Schulen, acht Krankenhäuser und rd. 2.200 Firmen-Anschlüsse in Gewerbegebieten weitere 49,4 Millionen Euro als Zuwendung für den Glasfaserausbau zur Verfügung.

In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich die Telekom Deutschland GmbH durchsetzen und wird den Ausbau in allen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises durchführen.

Für den Märkischen Kreis wird damit im Jahr 2025 für jede Adresse eine Mindestversorgung in Bezug auf leitungsgebundenes Internet verfügbar sein: Entweder sorgen bereits schon heute eigenwirtschaftliche Ausbautätigkeiten von Netzbetreibern für schnelle Internetverbindungen, oder der Staat unterstützt in Gebieten des „Marktversagens“ mit dem geförderten Glasfaserausbau (Gigabitausbau).

Was sind weiße Flecken?

mehr Informationen

Folgende Bedingungen müssen "adressenscharf" erfüllt sein: 

Infrastruktur (Einzellagen):

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete, in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete ohne vorherige Förderung 

Sonderaufruf Schulen und Krankenhäuser:

  • Schulen: Jede Klasse sowie die Schulverwaltung müssen mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung haben. Wenn die Breitbandversorgung (Stand 2018) weniger leistet, ist die Schule förderfähig und somit in Antrag genommen worden.
  • Allgemeinmedizinische Krankenhäuser: Jede Station sowie die Verwaltung müssen mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung haben. Wenn die Breitbandversorgung (Stand 2018) weniger leistet, ist das Krankenhaus förderfähig und somit in Antrag genommen worden.

Sonderaufruf Gewerbegebiete

  • Das Gebiet ist im genehmigten Bebauungsplan und/oder im Flächennutzungsplan von der Nutzungsform als Industrie-, Gewerbe- oder Hafenfläche ausgewiesen.
  • Alle internetverbundenen Arbeitsplätze und Maschinen einer Firma sowie der Geschäftsführer müssen mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung haben. Wenn die Breitbandversorgung (Stand 2018) für mindestens drei Betriebe einer Gewerbefläche weniger leistet, ist das Gewerbegebiet förderfähig und somit in Antrag genommen worden.

Zur Klärung dieser Bedingungen gibt es ein vorgeschriebenes Verfahren, die sogenannte Markterkundung. Hier müssen die verschiedenen Telekommunikationsunternehmen Angaben zur bestehenden und zur geplanten Versorgung machen. Die notwendige kreisweite Markterkundung wurde 2018 durchgeführt und adressenscharf pro Förderaufruf ausgewertet.

Wie ist der Planungsstand?

Landrat Marco Voge hat mit Vertretern der Telekom Deutschland GmbH den Vertrag für den geförderten Breitbandausbau im 6. Call („Weiße Flecken“) unterzeichnet. Sobald die Planungsarbeiten der Telekom abgeschlossen sind, werden alle betroffenen Eigentümer postalisch über die Bestellmöglichkeit des geförderten Glasfaseranschlusses (FTTH - Fiber to the home) und den weiteren Ablauf des Förderverfahrens informiert.

Die nachfolgende Kartenanwendung zeigt die vorgesehenen Förderflächen für den 6. Call:

Förderlogos

Kontakt

Gigabitkoordinator

Herr Pohl

Tel: (02351) / 966-6821

Fax: (02351) / 96688-6821

Kontakt

Breitbandkoordinator

Herr Hoheisel

Tel: (02351) / 966-6831

Fax: (02351) / 96688-6831

Kontaktformular

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Synonyme überspringen
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