Portrait - Der Märkische Kreis
15 + 1: Der Märkische Kreis
Der Märkische Kreis ist einzigartig in seiner Vielfalt. 15 Städte und Gemeinden bilden unter seinem Dach eine starke Gemeinschaft. Im Zuge der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen entstand er am 1. Januar 1975 im wesentlichen aus den Alt-Kreisen Iserlohn und Lüdenscheid, der kreisfreien Stadt Iserlohn sowie dem Amt Balve. Mit seinen knapp 1.060 Quadratkilometern Fläche und fast 455.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Märkische Kreis heute einer der größten und bevölkerungsreichsten Kreise in Deutschland.
Im Märkischen Kreis verbindet sich hohe Lebensqualität auf ideale Weise mit einem traditionsreichen und lebendigen Industriestandort. Eine intakte Umwelt, naturnahes Wohnen und ein vielfältiges Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten schaffen einen hohen Erlebnis- und Erholungswert. Etwa 50 Prozent der Fläche sind als Naturparke Ebbegebirge und Homert ausgewiesen. Mehr als 120 Naturschutzgebiete ermöglichen uneingeschränkte Naturerlebnisse und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Der große Wasserreichtum ist ein weiteres Kennzeichen. Zehn herrlich gelegene Flüsse, Seen und Talsperren geben der Landschaft eine typische Prägung. Wasserkraft, Holzreichtum und Eisenerze ließen bereits vor mehreren Hundert Jahren eine tragende klein- und mittelständische Industrie heranwachsen.
Der Märkische Kreis zählt noch heute zu den industriestärksten Regionen in Nordrhein-Westfalen. Mehr als die Hälfte der etwa 143.000 Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe. Es gibt im Märkischen Kreis mehr als 21.000 selbständige Betriebe. Ein Schwerpunkt liegt in der metallverarbeitenden Industrie. So produzieren hier über 50 Prozent aller deutschen Hersteller von Schrauben, Federn und Stanzteile sowie die Mehrzahl aller deutschen Drahtziehereien. Namhafte Zulieferbetriebe für die Automobilindustrie fertigen hier Elektroniksysteme und Bauteile aus Stahl, Aluminium, Titan und Nickel für Jet-Fahrwerke und ABS-Systeme in der Region. Ein zweites starkes Standbein ist die Kunststoffverarbeitung und der Kunststoffmaschinenbau. Viele Unternehmen zählen zu den „Global Playern“ ihrer Branchen: Innovative Lichttechnik, Schalt- und Regeltechniken, Armaturen und Sanitärausstattungen sowie Entsorgungs- und Recycling-Techniken werden im Kreis entwickelt, produziert und weltweit exportiert.
Der Märkische Kreis ist auch dafür bekannt, Gegensätze zu vereinen: So sind die Unterschiede zwischen Iserlohn mit fast 100.000 Einwohnern und der Kreisstadt Lüdenscheid mit gut 80.000 Einwohner als die beiden größten Städte zu Nachrodt-Wiblingwerde (6.949 Einwohner) und Herscheid (7.808) als die beiden kleinsten Gemeinden sehr groß. Auch werden im Märkischen Kreis trotz des Industriereichtums 83 Prozent der Gesamtfläche forst- und landwirtschaftlich genutzt. Aufgabe der Kreisverwaltung ist es hier einen strukturellen Ausgleich zu schaffen. So betreibt sie beispielsweise ein Jugendamt für die kleineren Städte, das auf rund 90.000 Einwohner zugeschnitten ist.
Der Märkische Kreis bietet mit zwei Autobahnen günstige Verkehrsanbindungen, Ver- und Entsorgungssicherheit, leistungsfähige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Transferangebote im Bereich Forschung und Entwicklung - aber auch eine attraktive Kulturszene, Möglichkeiten der Sport- und Freizeitgestaltung sowie ein moderne touristische Struktur. Besonders stolz ist der Kreis auf seine Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, die mit ihren 28 Fachabteilungen und 1.000 Planbetten zur Spitzenversorgung zählen. Nationalen Ruf genießen darüber hinaus das Sportkrankenhaus Hellersen mit seinen Olympiaärzten, die Lungenklinik und die Hans-Prinzhorn Klinik in Hemer.
Kaum ein anderer Kreis ist Träger so vieler Berufskollegs wie der Märkische Kreis.
Mit ihrer modernen Ausstattung und zukunftsweisenden Ausbildungsberufen genießen die sie in der Wirtschaft einen guten Ruf. Ein wichtiger Impulsgeber für die Region ist Fachhochschule Südwestfalen mit ihrem Standort in Iserlohn. Unter dem Stichwort Regionalmarketing gründete der Märkische Kreis vor einigen Jahren die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS). Dort ist auch der Bereich Touristik angesiedelt.
Mehr als 170 Sehenswürdigkeiten, Museen und Denkmäler laden zu Entdeckungstouren in Vergangenheit und Gegenwart ein. Kulturelles Wahrzeichen ist die Burg Altena. Weltweit bekannt ist die Burg als Standort der ersten und damit ältesten Jugendherberge der Welt. Außerdem lohnt ein Besuch im dort ebenfalls angesiedelten Museum sowie im nahe gelegenen Deutschen Drahtmuseum.
Im Märkischen Kreis verbindet sich hohe Lebensqualität auf ideale Weise mit einem traditionsreichen und lebendigen Industriestandort. Eine intakte Umwelt, naturnahes Wohnen und ein vielfältiges Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten schaffen einen hohen Erlebnis- und Erholungswert. Etwa 50 Prozent der Fläche sind als Naturparke Ebbegebirge und Homert ausgewiesen. Mehr als 120 Naturschutzgebiete ermöglichen uneingeschränkte Naturerlebnisse und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Der große Wasserreichtum ist ein weiteres Kennzeichen. Zehn herrlich gelegene Flüsse, Seen und Talsperren geben der Landschaft eine typische Prägung. Wasserkraft, Holzreichtum und Eisenerze ließen bereits vor mehreren Hundert Jahren eine tragende klein- und mittelständische Industrie heranwachsen.
Der Märkische Kreis zählt noch heute zu den industriestärksten Regionen in Nordrhein-Westfalen. Mehr als die Hälfte der etwa 143.000 Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe. Es gibt im Märkischen Kreis mehr als 21.000 selbständige Betriebe. Ein Schwerpunkt liegt in der metallverarbeitenden Industrie. So produzieren hier über 50 Prozent aller deutschen Hersteller von Schrauben, Federn und Stanzteile sowie die Mehrzahl aller deutschen Drahtziehereien. Namhafte Zulieferbetriebe für die Automobilindustrie fertigen hier Elektroniksysteme und Bauteile aus Stahl, Aluminium, Titan und Nickel für Jet-Fahrwerke und ABS-Systeme in der Region. Ein zweites starkes Standbein ist die Kunststoffverarbeitung und der Kunststoffmaschinenbau. Viele Unternehmen zählen zu den „Global Playern“ ihrer Branchen: Innovative Lichttechnik, Schalt- und Regeltechniken, Armaturen und Sanitärausstattungen sowie Entsorgungs- und Recycling-Techniken werden im Kreis entwickelt, produziert und weltweit exportiert.
Der Märkische Kreis ist auch dafür bekannt, Gegensätze zu vereinen: So sind die Unterschiede zwischen Iserlohn mit fast 100.000 Einwohnern und der Kreisstadt Lüdenscheid mit gut 80.000 Einwohner als die beiden größten Städte zu Nachrodt-Wiblingwerde (6.949 Einwohner) und Herscheid (7.808) als die beiden kleinsten Gemeinden sehr groß. Auch werden im Märkischen Kreis trotz des Industriereichtums 83 Prozent der Gesamtfläche forst- und landwirtschaftlich genutzt. Aufgabe der Kreisverwaltung ist es hier einen strukturellen Ausgleich zu schaffen. So betreibt sie beispielsweise ein Jugendamt für die kleineren Städte, das auf rund 90.000 Einwohner zugeschnitten ist.
Der Märkische Kreis bietet mit zwei Autobahnen günstige Verkehrsanbindungen, Ver- und Entsorgungssicherheit, leistungsfähige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Transferangebote im Bereich Forschung und Entwicklung - aber auch eine attraktive Kulturszene, Möglichkeiten der Sport- und Freizeitgestaltung sowie ein moderne touristische Struktur. Besonders stolz ist der Kreis auf seine Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, die mit ihren 28 Fachabteilungen und 1.000 Planbetten zur Spitzenversorgung zählen. Nationalen Ruf genießen darüber hinaus das Sportkrankenhaus Hellersen mit seinen Olympiaärzten, die Lungenklinik und die Hans-Prinzhorn Klinik in Hemer.
Kaum ein anderer Kreis ist Träger so vieler Berufskollegs wie der Märkische Kreis.
Mit ihrer modernen Ausstattung und zukunftsweisenden Ausbildungsberufen genießen die sie in der Wirtschaft einen guten Ruf. Ein wichtiger Impulsgeber für die Region ist Fachhochschule Südwestfalen mit ihrem Standort in Iserlohn. Unter dem Stichwort Regionalmarketing gründete der Märkische Kreis vor einigen Jahren die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS). Dort ist auch der Bereich Touristik angesiedelt.
Mehr als 170 Sehenswürdigkeiten, Museen und Denkmäler laden zu Entdeckungstouren in Vergangenheit und Gegenwart ein. Kulturelles Wahrzeichen ist die Burg Altena. Weltweit bekannt ist die Burg als Standort der ersten und damit ältesten Jugendherberge der Welt. Außerdem lohnt ein Besuch im dort ebenfalls angesiedelten Museum sowie im nahe gelegenen Deutschen Drahtmuseum.


