Abfallwirtschaftskonzept (AWK) des Märkischen Kreises
Das Abfallwirtschafskonzept bildet die Grundlage für eine dauerhafte an den Anforderungen einer nachhaltig und klimaverträglich ausgerichteten Siedlungsabfallwirtschaft im Märkischen Kreis. Es zeigt die Leistungen der letzten Jahre und trägt auch in Zukunft einer europäisch dynamisierten Abfallwirtschaft Rechnung. Es wurde nach Anhörung der Städte und Gemeinden des Märkischen Kreises vom Kreistag in seiner Sitzung am 7. April 2011 beschlossen.
Das Konzept wurde in einer Zeitphase fortgeschrieben, die abfallwirtschaftlich durch die nationale Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie dominiert ist. Eine der Kernpunkte der europäischen Abfallpolitik ist eine nun fünfstufige Abfallhierachie, die zukünftig noch stärker der Abfallvermeidung, der Wiederverwendung von Stoffen und der stofflichen Verwertung eine Vorrangstellung vor der energetischen Verwertung und letztlich der Abfallbeseitigung einräumen wird. Vor diesem Hintergrund ist auch zukünftig der Märkische Kreis mit seinen Kommunen und den vorhandenen Entsorgungsinfrastrukturen gut aufgestellt.
Das MHKW in Iserlohn und die Boden- und Bauschuttdeponie in Lüdenscheid-Lösenbach sind Garant für eine langfristige Entsorgungssicherheit. Zudem leisten das MHKW über die Kraftwärmekopplung und die kontrollierte Deponieentgasung der stillgelegten Deponie Lüdenscheid-Kleinleifringhausen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Auch die Gebührenstabilität wird seit Jahren gewährleistet und dies trotz sinkendem Haus- und Sperrmüllaufkommen. Der Anteil der verwerteten Abfälle hat stetig zugenommen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Die im Kreis weitgehende Erfassung der biogenen Abfälle über das Bringsystem hat sich hinsichtlich des Erfassungsgrades bewährt und soll beibehalten werden. Zudem ist dieses System sehr wirtschaftlich.
Zuständige Mitarbeiter/innen:
Herr Skibinski-Palmer
Telefon: 02351 / 966-6381
E-Mail: R.Skibinski-Palmer@maerkischer-kreis.de


