Landrat begrüßt 24 Neubürger

24 Neu-Bürger konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Märkischen Kreis begrüßen. Foto: Ludger Heitmann/Märkischer Kreis
24 Neu-Bürger konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Märkischen Kreis begrüßen. Foto: Ludger Heitmann/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 13.12.2017
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24 Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Märkischen Kreises am Raithelplatz in Lüdenscheid deren Einbürgerungsurkunden überreichen. Die acht weiblichen und 16 männlichen Personen stammen aus 13 verschiedenen Herkunftsländern Die Altersspanne der neuen Staatsbürger reicht vom zwei Jahre alten brasilianischen Jungen aus Meinerzhagen bis zum 67-jährigen britischen Staatsangehörigen aus Menden. Es war die vierte Einbürgerungsfeier in diesem Jahr. Insgesamt konnte Landrat Thomas Gemke bei allen Feiern zusammen 155 Neu-Märker im Kreis begrüßen.


13 Personen stammen aus den Ländern der Europäischen Union (54,2 Prozent), die sich auf folgende Länder verteilen: je drei aus Großbritannien, Griechenland und Italien; jeweils eine Personen aus Polen, Spanien, Bulgarien und den Niederlanden. Sieben Männer und Frauen gehören zum Block der übrigen Nationen (29,2 Prozent) - drei Personen aus Brasilien und jeweils eine Person aus Kolumbien, Syrien, Russland und dem Iran. Vier der Neubürger kamen aus der Türkei (16,7 Prozent). Zwei Minderjährigen stehen 22 Erwachsene gegenüber. Während sich aus den übrigen Nationen unter 33-Jährige einbürgern lassen, ist der überwiegende Teil der Neubürger aus der Europäischen Union über 40 Jahre alt. Die Eingebürgerten aus der Türkei sind zwischen 19 und 23 Jahre alt. So verteilen sich die Neubürger auf die Städte und Gemeinden (ohne Iserlohn und Lüdenscheid): Menden, Werdohl und Plettenberg je vier, Hemer und Meinerzhagen je drei Personen, Altena, Balve, Halver, Herscheid, Kierspe und Schalksmühle je eine Person.


„Unser Märkischer Kreis hat sich auch deshalb gut entwickelt, weil hier schon seit langer Zeit Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenleben. Zum Beispiel die vielen Heimatvertriebenen in Folge des Zweiten Weltkrieges. Dann kamen Spätaussiedler, ab Mitte der 1950er Jahre die Gastarbeiter aus dem Süden Europas“, erinnerte Landrat Thomas Gemke. Heute seien ein Drittel der Menschen im Märkischen Kreis ausländische Staatsbürger oder hätten einen Migrationshintergrund. Gemke weiter: „Viele davon haben mitgewirkt, dass der Märkische Kreis heute ein wirtschaftlich starker und lebenswerter Kreis ist.“ Gemke ermutigte alle, die deutsche Sprache zu erlernen. Das sei der Schlüssel für eine gelungene Integration und ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben. „Ohne gute Kenntnisse der deutschen Sprache ist es schwer, berufliche Ziele zu erreichen. Ich vermute, dass viele Neubürger auch untereinander zu selten Deutsch sprechen“, so der Landrat.


 

Zuletzt aktualisiert am: 13.12.2017