Offene Jugendarbeit mit Konzept

Konzeptentwicklung stand beim Fachkräftetreffen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Jugendbildungsstätte im Vordergrund, Foto Manuela Behle/Märkischer Kreis.
Konzeptentwicklung stand beim Fachkräftetreffen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Jugendbildungsstätte im Vordergrund, Foto Manuela Behle/Märkischer Kreis.

Pressemeldung vom 13.12.2017

Zum Jahresabschluss trafen sich die Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Zuständigkeitsgebiet des Kreisjugendamtes in der Jugendbildungsstätte zum Gedankenaustausch. Auf der Agenda standen die Entwicklung der mobilen Jugendarbeit im ländlichen Raum sowie die Weiterentwicklung der Konzepte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den einzelnen Kommunen. Von ihren Erfahrungen in der mobilen Jugendarbeit in der Stadt Attendorn berichtete Gastreferentin Carmen Decker. Sie ist Sprecherin des Arbeitskreises der Mobilen und Aufsuchenden Jugendarbeit in Westfalen. 


Ab 2018 können die acht Kommunen im Zuständigkeitsgebiet des Kreisjugendamtes dank eines Kreistagsbeschlusses von 2016 jeweils eine halbe Stelle zusätzlich für Mobile Kinder- und Jugendarbeit einsetzen. Darauf wies Mathias Sauerland, Fachdienstleiter der Jugendförderung des Märkischen Kreises, hin.


Derzeit begleitet der Märkische Kreis die acht Kommunen bei der Konzeptentwicklung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Sie soll in 2018 abgeschlossen werden. Zunächst werden Erwartungen in der jeweiligen Kommune abgefragt. Kinder und Jugendliche, Kooperationspartner wie Vereine und Verbände, sowie Politiker und Trägererwartungen sollen dabei zu Wort kommen. Auf dieser Grundlage erarbeiten die Fachkräfte Wirkungs- und Handlungsziele ihrer Arbeit für die nächsten 3-4 Jahre. Dann erfolgt die schriftliche Ausarbeitung eines Konzepts, welche individuell an die jeweilige Offene Kinder- und Jugendarbeit in den verschiedenen Kommunen angepasst wird.

Zuletzt aktualisiert am: 13.12.2017