Viereinhalb Jahre die Krise gemeistert

Wachwechsel im Kreisverbindungskommando

Wachwechsel im Kreishaus: (von links) Oberstleutnant Jörg Schöttel, Brigadegeneral Peter Gorgels, Landrat Thomas Gemke und Obestleutnant Klaus Wenzel. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Wachwechsel im Kreishaus: (von links) Oberstleutnant Jörg Schöttel, Brigadegeneral Peter Gorgels, Landrat Thomas Gemke und Obestleutnant Klaus Wenzel. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 17.10.2017
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Wachwechsel im Kreisverbindungskommando (KVK). Dessen Leiter, Oberstleutnant Klaus Wenzel, räumt seinen Chefsessel für seinen bisherigen Stellvertreter, Oberstleutnant Jörg Schöttel. Vollzogen wurde der Wechsel jetzt im Lüdenscheider Kreishaus vom Kommandeur des Landeskommandos NRW, Brigadegeneral Peter Gorgels, und Landrat Thomas Gemke. Dadurch dokumentierten beide die über viele Jahre beste Zusammenarbeit und Kooperation im Katastrophenschutz. „Die regelmäßigen gemeinsamen Übungen stärken die Führungsstrukturen. Wir müssen selber wenig reden. Jeder weiß, was er zu tun hat. 90 Prozent sind durchorganisiert, die restlichen zehn Prozent ergeben sich“, stellte Landrat Thomas Gemke den Militärs beste Noten für ihre Arbeit im Krisenstab des Märkischen Kreises aus.


„Wir haben vor zehn Jahren Neuland betreten“, erinnerte Brigadegeneral Peter Gorgels an die Umstellung auf den Einsatz von Reservisten. „Die Skeptiker von damals haben glücklicherweise nicht Recht behalten.“ Mittlerweile verfüge man in der Bundesrepublik über 16 Landeskommandos und 442 Verbindungskommandos in den Kreisen sowie kreisfreien Städten. Ihm selbst unterstehen landesweit 54 Kreis- und Bezirksverbindungskommandos.


Viereinhalb Jahre davon leitete Oberstleutnant Klaus Wenzel das Kreisverbindungskommando. Er war mit seinen Leuten gern gesehener Gast und Teilnehmer der Krisenstabsübungen im Katastrophenschutz- und Lagezentrum des Kreises im Lüdenscheider Kreishaus.


Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist zentraler Bestandteil des Auftrages des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen mit oberster Priorität. Diese Zusammenarbeit erfolgt sowohl innerhalb Deutschlands als auch bei Einsätzen der Bundeswehr im Ausland und schließt die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, anderen nicht-staatlichen sowie internationalen Organisationen ausdrücklich ein. Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit erfolgt vor Ort durch fünf Bezirks- und 54 Kreisverbindungskommandos (BVK und KVK) auf Ebene der Regierungsbezirke, Landkreise und kreisfreien Städte. Diese Kommandos beraten die Krisenstäbe der Landkreise, kreisfreien Städte beziehungsweise Regierungsbezirke hinsichtlich Unterstützungsmöglichkeiten der Bundeswehr bei Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen.

Zuletzt aktualisiert am: 17.10.2017