Immer mehr Briten werden Deutsche

Landrat begrüßt insgesamt 32 Neubürger

32 Frauen, Männer, Jungen und Mädchen erhielten ihre Einbürgerungsurkunde. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
32 Frauen, Männer, Jungen und Mädchen erhielten ihre Einbürgerungsurkunde. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 27.09.2017
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Der Trend ist unverkennbar: Immer mehr Briten lassen sich im Märkischen Kreis einbürgern. Sechs waren es bei der Einbürgerungsfeier im März, neun bei der Urkundenübergabe im Juni und bei der aktuellen Feier erneut fünf. „Vielleicht spielt hier der politische beschlossene EU-Austritt eine Rolle“, mutmaßte Landrat Thomas Gemke in der Aula des Berufskollegs für Technik des Märkischen Kreises am Raithelplatz in Lüdenscheid.


32 Neubürgern konnte er diesmal deren Einbürgerungsurkunde überreichen. Sie stammen aus 14 verschiedenen Herkunftsländern, die Mehrheit mit 65,6 Prozent aus den Ländern der Europäischen Union. Vertreten waren jetzt aber auch Angola, die Ukraine, Argentinien, Serbien, Syrien, die Türkei und der Kongo. Die Altersspanne der neuen Staatsbürger reicht vom 13 Jahre alten österreichischen Jungen aus Hemer bis zum 63-jährigen britischen Staatsangehörigen aus Menden. Die Städte und Gemeinden des Märkischen Kreises (ohne Lüdenscheid und Iserlohn) können sich in folgender Anzahl über neue Staatsbürger freuen: Hemer acht, Menden fünf, Altena, Balve, Neuenrade und Werdohl je drei, Plettenberg und Schalksmühle je zwei, Herscheid, Meinerzhagen und Halver je einer.


Landrat Thomas Gemke: „Heute sind mehr als ein Drittel der Menschen im Märkischen Kreis ausländische Staatsbürger oder haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Viele davon haben daran mitgewirkt, dass der Märkische Kreis heute ein wirtschaftlich starker und lebenswerter Kreis ist.“ Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier vom Streicher-Ensemble der Musikschule der Stadt Lüdenscheid.

Zuletzt aktualisiert am: 27.09.2017