Teilentwarnung für DURA-Anwohner

Teilweise kann das Obst und Gemüse aus den Gärten der DURA-Anwohner wieder genutzt werden. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Teilweise kann das Obst und Gemüse aus den Gärten der DURA-Anwohner wieder genutzt werden. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 20.09.2017
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Teilweise Entwarnung gibt der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin des Märkischen Kreises im Zusammenhang mit möglichen Verunreinigungen von Freiland-Gemüse und Obst aus Gärten der Umgebung des Großbrandes bei DURA in Plettenberg. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat die ersten Proben untersucht und festgestellt, dass die grau-weißen Aschepartikel, die darauf gefunden wurden, unbedenklich sind. Abschließende Untersuchungen stehen aber noch aus.


Entwarnung gibt die Behörde für abwaschbares Gemüse und Obst aus dem Garten. Zurückhaltung empfiehlt der Fachdienst weiterhin bei nicht gut waschbarem Gemüse wie Grünkohl oder Salat. Auch bei den in Nähe zum Brandort untersuchten Flussabschnitten der Oester gebe es bisher keine Anhaltspunkte für eine gesundheitlich relevante Belastung des Gewässers. Weil aber auch hier noch weitere Untersuchungsergebnisse ausstehen, kann noch keine abschließende Beurteilung abgegeben werden.


 Anwohner aus der Dura-Nachbarschaft hatten angeregt, auf ihren Grundstücken Bodenproben zu nehmen. Dem LANUV liegen ausreichend repräsentative Umgebungsproben vor, deshalb müssen keine weiteren genommen werden.

Zuletzt aktualisiert am: 20.09.2017