Änderung Landschaftsplan Meinerzhagen beschlossen

Neue Fenster verbessern CO2-Bilanz der Kreisverwaltung

Die Änderung des Landschaftsplanes Meinerzhagen, hier Schloss Badinghagen, wurde einstimmig beschlossen. Foto: Hans Blossey/Märkischer Kreis
Die Änderung des Landschaftsplanes Meinerzhagen, hier Schloss Badinghagen, wurde einstimmig beschlossen. Foto: Hans Blossey/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 20.09.2017
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Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung des Kreises in ihrer jüngsten Sitzung die erste Änderung des Landschaftsplanes „Meinerzhagen“ und damit die Umsetzung der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat) der Europäischen Union. Die Inhalte des Planes waren öffentlich ausgelegt worden. Darüber hinaus hatte der Kreis 52 sogenannte Träger öffentlicher Belange angeschrieben. 20 Behörden und öffentliche Stellen haben Anregungen und Bedenken geltend gemacht. Soweit es rechtlich möglich war, hat der Kreis sie in den Landschaftsplan eingearbeitet.


Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper legte den Umweltpolitikern die CO2-Bilanz der Kreisverwaltung für das vergangene Jahr vor. „Da hat sich wenig bewegt. Aber wir gehen davon aus, dass, wenn die 1.000 Fenster erst einmal ausgetauscht sind, wir deutlich Energie einsparen.“ Auf wenig Interesse bei den Kreisbediensteten sei der Vorschlag gestoßen, ein Jobticket oder Job-Fahrrad einzuführen. „Unsere Klimaschutzbeauftragte wird aber noch einmal einen Versuch starten.“


Sehr erfolgreich sei dagegen das Projekt „Ökoprofit Märkischer Kreis 2016/2017“ verlaufen. Mit dem Projekt haben die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, gezielt Ressourcen einzusparen, die Umwelt zu schonen und zugleich die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Die Wirtschaft ist zu 50 Prozent am Energieverbrauch und CO2-Ausstoß verantwortlich“, erklärte die Kreisdirektorin. Die Projekt-Teilnehmer mit ihren gut 1.900 Mitarbeitern sparten dank der insgesamt 60 Einzelmaßnahmen 2,4 Millionen Kilowattstunden Energie, 1.335,2 Tonnen CO2 und 4.096 Kubikmeter Wasser. Wegen des großen Erfolgs sei eine zweite Runde geplant, so Barbara Dienstel-Kümper.

Zuletzt aktualisiert am: 20.09.2017