Barock und Rokoko erleben

Zeitsprung mit Jardin des Epoques auf Burg Altena

Im Zeichen des Barock und des Rokoko steht der nächste "Zeitsprung" auf der Burg Altena. Foto: Jardin des Epoques/Märkischer Kreis
Im Zeichen des Barock und des Rokoko steht der nächste "Zeitsprung" auf der Burg Altena. Foto: Jardin des Epoques/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 09.08.2017

Der historische Verein Jardin des Epoques e.V. ist am 20. August im Rahmen der „Zeitsprung“-Reihe auf der Burg Altena zu Gast. Unter diesem Motto tauchen die Besucher beim Betreten des oberen Burghofs an verschiedenen Sonntagen zwischen Mai bis September direkt in vergangene Lebenswelten ein.


Der Zeitsprung landet diesmal aber nicht im Mittelalter, sondern im 17. und 18. Jahrhundert. Die Gruppe aus der Nähe von Düsseldorf hat sich ganz dem Barock und Rokoko verschrieben. Jeweils um 12 Uhr und 15.30 Uhr heißt es „Einladung zum Ball“. Der Hofstaat vergnügt sich beim Tanz. Graf und Freifrau entführen die Zuschauer mitten hinein in die Gesellschaftstänze der damaligen Zeit. Um 12.45 Uhr, 14.45 Uhr und 16.45 exerzieren die Bergischen Landjäger auf dem Burghof. In der Uniform der ersten zivilen Streifenpolizisten des Herzogtums Berg zeigen sie den Ladedrill mit dem Karabiner und den Umgang mit dem schweren Reitsäbel. Im Anschluss zeigen die Offiziere ein freies Gefecht mit Säbel und Degen. Unter dem Motto „Zugeschnürt und aufgetakelt“ zeigt Jardin des Epoques um 14.00 Uhr Mode des 17. und 18. Jahrhunderts. Außerdem wird sich die adelige Gesellschaft an einer Kaffeetafel niederlassen und heiße Schokolade und andere Köstlichkeiten genießen.


Passend zum Thema lohnt sich der Besuch der Sonderausstellung „Bei Tisch – Essen und Trinken in der Frühen Neuzeit“, die in den Museen Burg Altena und im Deutschen Drahtmuseum zu sehen ist. Der Eintritt zum oberen Burghof ist frei. Wer das Museum besichtigen möchte zahlt lediglich den Museumseintritt.

Die adelige Gesellschaft an ihrer Kaffeetafel. Foto: Jardin des Epoques/Märkischer Kreis
Die adelige Gesellschaft an ihrer Kaffeetafel. Foto: Jardin des Epoques/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 09.08.2017