45 erhielten ihre Einbürgerungsurkunde

45 Männer, Frauen und Kinder erhielten bei der jüngsten Feier ihre Einbürgerungsurkunde. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
45 Männer, Frauen und Kinder erhielten bei der jüngsten Feier ihre Einbürgerungsurkunde. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 13.12.2016
| 45 Personen, 27 weiblichen und 18 männlichen, konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Berufskolleg des Märkischen Kreises am Raithelplatz in Lüdenscheid deren Einbürgerungsurkunden überreichen. Damit steigt die Anzahl der Neu-Märker, die sich in diesem Jahr für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben, auf 176.

Die Altersspanne der neuen Staatsbürger reicht vom neun Jahre alten kosovarischen Mädchen aus Werdohl bis hin zum 70-jährigen britischen Staatsangehörigen aus Menden. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden (ohne Lüdenscheid und Iserlohn) können sich in folgender Anzahl über neue Staatsbürger freuen: Altena und Werdohl je sieben, Menden und Plettenberg je sechs, Hemer fünf, Halver vier, Neuenrade und Meinerzhagen je drei, Nachrodt-Wibilingwerde zwei sowie Kierspe und Schalksmühle je eine Person. Einwohner aus Balve und Herscheid waren bei der jüngsten Feier nicht vertreten.

15 Männer, Frauen und Kinder stammen aus den Ländern der Europäischen Union (33 Prozent). 14 kommen aus der Türkei (31 Prozent) und 16 Personen gehörten zuvor anderen Nationen an. Sieben Minderjährigen stehen 38 Erwachsene gegenüber. Während sich aus der Türkei überwiegend unter 30-Jährige einbürgern lassen, ist die Altersstruktur in der Europäischen Union und den übrigen Nationen überwiegend ausgeglichen.

Landrat Thomas Gemke: „Eine neue Staatsbürgerschaft anzunehmen, das ist keine alltägliche Entscheidung. Unser Märkischer Kreis hat sich auch deshalb gut entwickelt, weil hier schon seit langer Zeit Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenleben. Zum Beispiel die vielen Heimatvertriebenen in Folge des Zweiten Weltkrieges. Dann kamen Spätaussiedler, ab Mitte der 1950er Jahre die Gastarbeiter aus dem Süden Europas. Heute sind als ein Drittel der Menschen im Kreisgebiet ausländische Staatsbürger oder haben einen Migrationshintergrund.“ Viele dieser Menschen hätten daran mitgewirkt, dass der Märkische Kreis heute ein wirtschaftlich starker und lebenswerter Kreis sei. Gemke: „Sie gehören jetzt dazu. Seien Sie gewiss, dass Sie bei uns in Deutschland und im Märkischen Kreis herzlich willkommen sind!“ Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier vom Streicher-Ensemble der Musikschule Lüdenscheid.

Zuletzt aktualisiert am: 13.12.2016