Landschaftsschutz zentrales Thema im Ausschuss

Die wunderschöne Landschaft im Märkischen Kreis muss für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Die wunderschöne Landschaft im Märkischen Kreis muss für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 30.11.2016
| Wie können die intakte Natur und die wunderschöne Landschaft im Märkischen Kreis für die nachfolgenden Generationen erhalten werden, und was ist dafür zu tun? Das war eine der zentralen Fragen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung. Entzündet hatte sich die Debatte am Antrag der Bündnisgrünen. Sie hatten gebeten, in den kommenden Jahren die noch ausstehenden acht Landschaftspläne für den Kreis aufzustellen. Es sollte jedes Jahr ein Plan neu vorgelegt werden.

„Das ist personell mit einer 75-Prozent-Stelle nicht zu schaffen“, erklärte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. Für die bisher in Kraft getretenen sieben Landschaftspläne habe man 28 Jahre gebraucht. Unterstützung bekamen die Grünen von der UWG. Deren Vertreter merkte an: „In der Natur geschehen Dinge, die nicht mehr zu reparieren sind. Wir müssen endlich wach werden. Jetzt muss die Landschaft unter Schutz gestellt werden.“ Der Antrag der Grünen wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Kreisdirektorin sagte zu, das Thema bei der nächsten Bürgermeisterkonferenz anzusprechen.

Einstimmig beschlossen wurde vom Ausschuss die Erhöhung der Haushaltsmittel für die Klima-schutzbeauftragte. Wie von CDU und SPD in ihrem gemeinsamen Antrag gewünscht, bekommt sie nächstes Jahr 5.000 Euro mehr für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Die Grünen hatten sogar 7.500 Euro mehr verlangt, waren mit ihrem Vorstoß aber gescheitert. Einstimmig beschlossen wurde von den Umweltpolitikern die 1. Änderung des Landschaftsplanes Nr. 6 „Meinerzhagen“. Der nach der Bürger- und Behördenbeteiligung überarbeitete Entwurf soll jetzt öffentlich ausgelegt werden.

Ebenso einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder die Haushaltsansätze 2017 für den Bereich, für den sie zuständig sind. Über die zahlreichen Aktivitäten in diesem Jahr berichtete die Klimaschutzbeauftragte in dem Gremium und erhielt viel Anerkennung für ihre Arbeit.

Zuletzt aktualisiert am: 30.11.2016