Kreistag einstimmig für REGIONALE-Bewerbung

Die fünf südwestfälischen Kreise sollen sich um die REGIONALE 2022 oder 2025 bewerben. Grafik: Südwestfalen-Agentur
Die fünf südwestfälischen Kreise sollen sich um die REGIONALE 2022 oder 2025 bewerben. Grafik: Südwestfalen-Agentur

Pressemeldung vom 28.10.2016
| Der Märkische Kreis bewirbt sich gemeinsam mit den übrigen Kreisen in Südwestfalen um die Ausrichtung der REGIONALE 2022 oder 2025. Die Mitglieder des Kreistages fassten in ihrer jüngsten Sitzung einen einstimmigen Beschluss. Mit dabei sind dann, wie schon bei der REGIONALE 2013, der Hochsauerlandkreis, der Kreis Siegen-Wittgenstein, der Kreis Olpe und der Kreis Soest.
„An der Bewerbung wird zurzeit mit Hochdruck gearbeitet“, erklärte Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur GmbH, in der Kreistagssitzung. Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat hatten sich am 12. September ebenfalls einstimmig für eine neuerliche Bewerbung Südwestfalens ausgesprochen. Die Zeitvorgaben seien „eng getaktet“, so Winterberg. Die Bewerbung müsse am 9. Dezember eingereicht werden. Dann erfolge die Bereisung der zwei Regionen durch eine Jury. Die mache im April einen Vorschlag für den Landtag, der entscheide dann im Mai 2017 über den Zuschlag.
„Wir haben gute Chancen, aber wir haben auch fünf starke Mitbewerber für die beiden REGIONALEN 2022 und 2025“, sagte Landrat Thomas Gemke in der Sitzung des Kreistages. Er nannte vor allem „Ostwestfalen-Lippe“ und „Ennepe-Ruhr/Hagen“. Bei der neuerlichen Bewerbung liege der Schwerpunkt eindeutig auf das Thema Digitalisierung sowie den Infrastrukturmaßnahmen“, so Hubertus Winterberg. Neu in jetzt gestarteten VergabevVerfahren sei, so der Südwestfalen-Geschäftsführer: „Regionen, die sich bewerben, müssen nicht nur sagen, dass sie wollen. Sie müssen auch belegen, dass sie es können.“

Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH, berichtete im Kreistag. Foto: Südwestfalen-Agentur
Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH, berichtete im Kreistag. Foto: Südwestfalen-Agentur
Zuletzt aktualisiert am: 28.10.2016