Förderschulen sollen erhalten werden

Der Märkische Kreis und die Stadt Lüdenscheid möchten alle Förderschulen erhalten. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Der Märkische Kreis und die Stadt Lüdenscheid möchten alle Förderschulen erhalten. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 24.10.2016
| Damit Schülerinnen und Schüler Förderschulen auch zukünftig möglichst wohnortnah erreichen können, plant die Verwaltung des Märkischen Kreises mit der Stadt Lüdenscheid die Zusammenlegung der Friedensschule mit der Mosaik-Schule. Im Detail sollen die Standorte der Friedensschule in Lüdenscheid mit der Mosaik-Schule in Lüdenscheid und der Teilstandort der Friedensschule in Plettenberg mit dem Teilstandort der Mosaik-Schule in Altena organisatorisch zusammengeführt werden. Die schulischen Angebote sollen sowohl in Lüdenscheid wie auch in der Lenneschiene erhalten bleiben. Das teilt der Märkische Kreis mit.

Nachdem erste Abstimmungsgespräche der beteiligten Schulträger sowie der oberen und unteren Schulaufsicht sehr erfolgreich verlaufen sind, werden die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie die jeweilige Schulkonferenzen informiert. Die Termine finden am Dienstag, 25. Oktober, in der Friedensschule und am Mittwoch, 26. Oktober, in der Mosaik-Schule statt. Sofern auch die weiteren Abstimmungsgespräche erfolgreich verlaufen, sollen der Rat der Stadt Lüdenscheid und der Kreistag in ihren jeweils nächsten Sitzungen hierüber entscheiden.

Im Zuge der Umsetzung der Inklusion wurden seitens des Landes im Jahre 2013 wichtige recht-liche Rahmenbedingungen für Förderschulen verändert. Insbesondere die notwendige hohe Anzahl an Schülerinnen und Schülern nach der Mindestgrößenverordnung erfordert eine kontinuierliche Überprüfung und ggf. Neuorganisation von Förderschulstandorten.

Zuletzt aktualisiert am: 26.10.2016