Fast 3.300 Jungen und Mädchen bei Waldjugendspielen

Eröffneten die Waldjugendspiele (von links) Landrat und Schirmherr Thomas Gemke, Forstdirektor Bernd Schmitt, Gräfin Bettina von Baudissin und Burkhard Laaser. Foto: Hendrik Klein
Eröffneten die Waldjugendspiele (von links) Landrat und Schirmherr Thomas Gemke, Forstdirektor Bernd Schmitt, Gräfin Bettina von Baudissin und Burkhard Laaser. Foto: Hendrik Klein

Pressemeldung vom 29.08.2016
| Knapp 3.300 Schülerinnen und Schüler aus 139 Klassen von 64 Schulen nehmen in diesem Jahr an den Waldjugendspielen teil. Es ist damit nach wie vor die größte Veranstaltung dieser Art in ganz Nordrhein-Westfalen. Darauf wies Schirmherr Landrat Thomas Gemke bei der offiziellen Eröffnung hin. Den Auftakt für dieses Jahr am Wendehammer vor der Waldschule MK in Iserlohn-Letmathe machte die Klasse 5a der Letmather Realschule. Die Jungen und Mädchen wurden von Burkhard Laaser in die Aufgaben eingeführt. Er vertrat den erkrankten Leiter der Waldschule, Axel Dohmen.

Landrat Thomas Gemke freute sich bei der Eröffnung der bis zum 16. September terminierten Waldjugendspiele im Beisein der Vorsitzenden des Fördervereins Lernort Natur, Gräfin Bettina von Baudissin, sowie dem Leiter des Regionalforstamtes, Forstdirektor Bernd Schmitt, über die stabilen Anmeldezahlen. Sie sind seit acht Jahren spitze in Nordrhein-Westfalen. Die Waldjugendspiele finden in diesem Jahr zum 17. Mal statt.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrer absolvieren „ihre Waldjugendspiele“ auf 17 individuell angelegten Parcours im Märkischen Kreis. Planung und Durchführung obliegen der Waldschule in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Revierförstern des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland. Die Waldjugendspiele sind nur ein Teil der Arbeit der Waldschule MK. Jedes Jahr wird sie von rund 7.000 Personen besucht. Im Juli konnte der Insgesamt 100.000. Gast an der Aucheler Straße in Letmathe begrüßt werden.

700 Jungen und Mädchen beteiligten sich an den erlebnispädagogischen Führungen im Wald für Kindergartenkinder. Außerdem fand zum ersten Mal in Eigenregie ein Sprachcamp statt, bei dem Kinder mit Migrationshintergrund der Klassen 1 bis 3 spielerisch in Wald und Flur mit der deutschen Sprache in Kontakt kamen.

Das Sprachcamp war ein so großer Erfolg, dass es in den Herbstferien mit 60 Jungen und Mädchen fortgesetzt wird. Betreut werden die Kinder von einem Team bestehend aus Logopäden, Motopäden, Musiktherapeuten sowie von den Mitarbeitern der Waldschule.

Zuletzt aktualisiert am: 29.08.2016