Koordinatorinnen unterstützen Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Pinelopi Kouloukourgiotou (rechts) und Sarah Stausberg sind die neuen Koordinatorinnen. Foto: Ursula Erkens/Märkischer Kreis
Pinelopi Kouloukourgiotou (rechts) und Sarah Stausberg sind die neuen Koordinatorinnen. Foto: Ursula Erkens/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 26.08.2016
| „Mit welchen Maßnahmen können wir Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, konkret unterstützen?“ Dieser Frage gehen ab sofort die beiden Koordinatorinnen für das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe, Pinelopi Kouloukourgiotou und Sarah Stausberg im Rahmen des Landesprogramms „KOMM-AN NRW“ im Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Märkischen Kreises nach. Zu ihren Aufgaben gehören der Aufbau und die Koordinierung eines ehrenamtlichen Erfahrungsaustauschs und eines Netzwerkes für die Flüchtlingshilfe sowie die Entwicklung von bedarfsgerechten Qualifizierungsangeboten. „KOMM-AN-NRW gibt uns die Möglichkeit, die Arbeit, die wir mit den Flüchtlingsinitiativen und den Kommunen im vergangenen Jahr begonnen haben, fortzuführen und noch weiter auszubauen“, weiß Bernd Grunwald, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums.

In den nächsten Wochen werden die beiden Mitarbeiterinnen des KI Märkischer Kreis die verschiedenen Partner in der Flüchtlingshilfe persönlich kennen lernen. „Die ersten Kontakte haben wir schon geknüpft“, so Sarah Stausberg. Sie ist für die Initiativen im südlichen Kreisgebiet zuständig. Pinelopi Kouloukourgiotou ist Ansprechpartnerin für die Flüchtlingshelfer in Balve, Hemer, Iserlohn und Menden. Beide Mitarbeiterinnen bringen bereits Erfahrungen in der Integrationsarbeit und der Begleitung Ehrenamtlicher ein.

Durch den persönlichen Kontakt wollen sie sich einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten der Städte und Gemeinden sowie über die karitativen und ehrenamtlichen Initiativen beispielsweise im sportlichen, kulturellen oder schulischen Umfeld verschaffen. „Nur so können wir mehr Transparenz in die Angebote der Flüchtlingshilfe bringen und sie in Zusammenarbeit mit den Akteuren aufeinander abstimmen“, erklärt Pinelopi Kouloukourgiotou. Auch Best Practice Beispiele können über den Erfahrungsaustausch und Schulungsmaßnahmen kreisweit besser kommuniziert werden.

„Wir wollen wissen, wo den ehrenamtlichen Helfern der Schuh drückt und womit sie gute Erfahrungen gemacht haben. Schließlich sind die ehrenamtlichen Helfer für die Flüchtlingshilfe unverzichtbar“, ergänzt Bernd Grunwald. Zumal die Städte und Gemeinden des Märkischen Kreis in letzter Zeit wieder mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommen. Für gezielte Unterstützungsangebote wie beispielweise Sprachcafés, Seminare zum Asylrecht oder interkulturelle Trainingsmaßnahmen stehen den beiden Koordinatorinnen Landesmittel zur Verfügung.

Das Team des Kommunalen Integrationszentrums ist im Kreishaus Lüdenscheid anzutreffen. Pinelopi Kouloukourgiotou ist telefonisch unter der Rufnummer 02351/966-6856 und Sarah Stausberg unter 02351/966-6514 zu erreichen.

Zuletzt aktualisiert am: 26.08.2016