52 Jungen und Mädchen auf Zeitreise an der Luisenhütte

52 Jungen und Mädchen sind aktuell auf Zeitreise an der Luisenhütte. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis
52 Jungen und Mädchen sind aktuell auf Zeitreise an der Luisenhütte. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 17.08.2016
52 Jungen und Mädchen sind derzeit auf Zeitreise an der Luisenhütte in Balve-Wocklum. „Freiheit! Wir schreiben das Jahr 1815!“ ist der Titel der Sommerferienaktion des Märkischen Kreises an der historischen Hochofenanlage. Die Geschichte spielt in der Zeit nach der Französischen Revolution, einer Zeit voller Umbrüche. Die großen Umwälzungen machen auch vor Wocklum nicht Halt. Erst kamen die Franzosen, dann die Hessen. Jetzt herrschen die Preußen. Unter dem neuen Herrn Ignaz von Landsberg laufen die Geschäfte an der Eisenhütte gut. Die Köhler und Schmiede haben viel zu tun. Seit einiger Zeit versucht man sich auch mit der Herstellung von Kokskohle. Die freiherrliche Garküche versorgt alle mit kräftigem Essen. Doch bei den Arbeitern herrscht Unsicherheit: Gelten die neuen Freiheiten auch für sie? Wird der Herr sie in Freiheit entlassen, oder werden sie weiterhin klein und dumm gehalten?
Die Jungen und Mädchen freuen sich über prächtiges Sommerwetter. „Es geht also auch mal ohne Spielekonsole und Smartphone“, freut sich Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis. Er stattete den Jungen und Mädchen, die unter anderem aus Balve, Neuenrade und Plettenberg kommen, einen Besuch ab.
Spannende Abenteuer warten auch in den nächsten Tagen noch auf die Kinder. Täglich von 10 bis 16 Uhr begeben sie sich, unterstützt von insgesamt 15 Betreuern, auf ihre Zeitreisen. Sie lernen hautnah das Leben vergangener Jahrhunderte kennen und tauchen ganz in diese Zeit ein. Jedes Kind schlüpft in die Rolle, erlernt verschiedene Handwerkstechniken und erfährt etwas über das soziale Gefüge der damaligen Zeit.

Handwerkliches Geschick ist auch gefragt. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis
Handwerkliches Geschick ist auch gefragt. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis
Die Betreuer besprechen sich regelmäßig. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis
Die Betreuer besprechen sich regelmäßig. Foto: Detlef Krüger/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 17.08.2016