Wohngeld: Kreis bewilligt 1.430 Anträge

Pressemeldung vom 01.07.2016
Obwohl durch die Wohngeldreform die Gruppe der Anspruchsberechtigten gestiegen ist, wirkt sich das bislang nicht bei den Anträgen auf Leistungen nach den Bildungs- und Teilhabegesetz aus. Das teilt der Märkische Kreis mit. Im Gegenteil: Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat der Kreis 1.443 Anträge bewilligt, im Vorjahreszeitraum waren es noch 1.751. Eine Ursache wird in Informationslücken der neuen Wohngeldbezieher gesehen. Darüber hinaus möchten Leistungsberechtigte als solche nicht erkennbar sein. Das Erfordernis der Offenlegung wirkt sich hemmend auf die Inanspruchnahme der Leistungen aus. Für diesen Fall besteht die Möglichkeit einer zweckgebundenen Kostenerstattung im Einzelfall.
Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld vom Jobcenter erhält, findet weitergehende Informationen und die Antragsvordrucke auf den Internetseiten des Jobcenters MK. Der Antrag ist an die zuständige Dienststelle des Jobcenters zu richten. Soweit Familien Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, müssen die BuT-Leistungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, jeweils beantragt werden. Das Sozialamt der Stadt oder Gemeinde nimmt die Anträge entgegen, Antragsvordrucke liegen dort bereit. Die Bearbeitung erfolgt beim Märkischen Kreis. Für Rückfragen steht Frau Lüttig, Telefon 02352/9667226, zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am: 01.07.2016