Farbenfrohe Mystik verschönert Baustelle

v.l.n.r. Martina Handke, Anton di Lorenzo, Renate Schulte-Fiesel, Hans Ludwig Knau, Dr. Christiane Todrowski und Dorothea Ossenberg-Engels, Foto Ulla Erkens/Märkischer Kreis
v.l.n.r. Martina Handke, Anton di Lorenzo, Renate Schulte-Fiesel, Hans Ludwig Knau, Dr. Christiane Todrowski und Dorothea Ossenberg-Engels, Foto Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 01.06.2016
Ritter hoch zu Ross, die in die Schlacht ziehen, Drachen und eine Prinzessin, die gerettet werden will – vier Motive aus der Welt des Fantasy leuchten von den Baugerüsten im oberen Burghof herunter. Insgesamt sollen bald sechs großformatige farbenprächtige Bilder die Besucher der Burg Altena von den aktuellen Dacharbeiten ablenken. Im Auftrag der Freunde der Burg Altena konnte Graffitikünstler Anton di Lorenzo aus Iserlohn seiner Fantasie freien Lauf lassen. Den Kontakt zu dem ehemaligen Hard-Rocker, der mit seiner Band vor mehr als 20 Jahren beim Burgrock aufgetreten ist, stellte Martina Handke vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises her. Sie ist ein Fan des Genres und begeistert von di Lorenzos künstlerischer Gestaltung der Fabrik Kissing&Möllmann in Iserlohn. Ausgediente Werbebanner für Veranstaltungen des letzten Jahres im Format 2,5 mal 3,5 Meter dienten di Lorenzo als Leinwände, der von dem Projekt ganz Feuer und Flamme war. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen und spricht auch ganz bestimmt viele Kinder an", sind sich die Vertreter der "Freunde der Burg Altena", Dorothea Ossenberg-Engels und Hans-Ludwig Knau einig. "Ich bin vor allem von den tollen Farben fasziniert", ergänzt Renate Schulte-Fiesel, Vorsitzende des Kreiskulturausschusses. Die besonderen Leuchteffekte, die bei Schwarzlicht oder in Dunkelheit noch einmal eine ganze andere Dimension erreichen, erzielt der Sprayer mit fluoreszierenden Farben. Insbesondere in Wintermonaten werden sie auf der Burg besonders zur Geltung kommen. Da es ja an einer Burg immer etwas zu tun gibt, werden die Banner auch nach Abschluss der aktuellen Dachsanierung (spätestens Ende Juli sollen die Gerüste wieder abgebaut werden) weiter verwendet, ist Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski sicher.

Zuletzt aktualisiert am: 01.06.2016