Radnetz Südwestfalen

So funktioniert Radeln nach Zahlen: Bürgermeister und Landrat probierten es aus

Die Knotenpunkte sind gut sichtbar ausgeschildert, Foto Martin Suchalla/Märkischer Kreis
Die Knotenpunkte sind gut sichtbar ausgeschildert, Foto Martin Suchalla/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 03.05.2016
Was hat ein Knotenpunktnetz mit Radfahren zu tun? Ganz einfach: Im Radnetz Südwestfalen helfen die durchnummerierten Knotenpunkte bei der Planung von Radtouren. Dank der guten Beschilderung können Ausflügler nicht mehr nur nach Orten oder touristischen Routen sondern auch nach Zahlen Rad radeln.

Die Knotenpunkte befinden sich an Kreuzungen des Radnetzes Südwestfalen. Die Zahl des Knotenpunktes ist gut sichtbar über der bekannten Beschilderung angebracht, an der auch die Nah- und Fernziele mit Kilometerangabe ausgewiesen sind. Unter den Wegweisern zeigen Einschübe die Richtung und Nummer der nächstgelegenen Knotenpunkte an. Hier wird auch der Verlauf von Themenrouten angezeigt, sofern vorhanden. An vielen Knotenpunkten findet sich zudem eine Übersichtskarte der umliegenden Knotenpunkte.

Radfahrer können dieses System für ihre Tourenplanung nutzen. Auf der Internetseite www.radeln-nach-zahlen.de finden Freizeitfahrer alle Informationen, mit denen sie sich bereits zu Hause eine Route zusammenstellen können: Einfach die Nummern der gewählten Strecke notieren und losradeln. Aber auch unterwegs bleiben Ausflügler flexibel. Sie können an den großen Knotenpunkt-Übersichtstafeln vor Ort ihre Tour abkürzen, verlängern oder variieren. So können Pedalritter spontan je nach Lust, Laune und Wetter entscheiden, welchen Knotenpunkt sie als Nächstes ansteuern.

Auf diese Weise sind in Südwestfalen und im Siegerland Wittgenstein rund 3000 Kilometer Radwege erschlossen. Für Unterwegs gibt es auch schon eine kostenlose Sauerland/Siegerland-Wittgenstein App zum Herunterladen für Android oder iOS in den entsprechenden App-Stores.

Bei einer gemeinsamen Radtour haben es Hemers Bürgermeister Michael Heilmann, Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach, Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, Balves Bürgermeister Hubertus Mühling, Landrat Thomas Gemke, Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann und Iserlohns Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens schon mal ausprobiert. Auf dem Weg entlang der Versetalsperre über Herscheid bis zur Märkischen Museumseisenbahn Hüinghausen haben sie sich einen eigenen Eindruck vom "Radeln nach Zahlen" gemacht. Einhelliges Urteil: "Radeln nach Zahlen macht Spaß und hilft, die schöne Landschaft des Märkischen Kreis noch komfortabler kennen zu lernen".

An den Knotenpunkten befinden sich große Übersichtskarten, Foto Martin Suchalla/ Märkischer Kreis
An den Knotenpunkten befinden sich große Übersichtskarten, Foto Martin Suchalla/ Märkischer Kreis
Landrat und Bürgermeister hat Radeln nach Zahlen überzeugt, Foto Martin Suchalla/Märkischer Kreis
Landrat und Bürgermeister hat Radeln nach Zahlen überzeugt, Foto Martin Suchalla/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 03.05.2016